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Fahnenträgerin Eskau frustriert nach Platz sechs

Pyeongchang. Paralympics hingelegt. Mit einigen Medaillenhoffnungen waren sie in den ersten Wettkampftag gestartet. Am Ende gab es kein einziges Mal Edelmetall.

Fahnenträgerin Eskau frustriert nach Platz sechs

Musste sich mit Platz sechs im Sprint zufrieden geben: Biathletin Andrea Eskau. Foto: Jan Woitas

Fahnenträgerin Andrea Eskau war nach ihrem verpatzten Einstieg in die Wettkämpfe der Winter-Paralympics von Pyeongchang gefrustet, vor allem aber ratlos.

„Ich muss das jetzt erstmal analysieren“, sagte die 46-Jährige nach ihrem sechsten Platz im Biathlon-Sprint - ihrer Gold-Disziplin von Sotschi 2014.

Auch für Deutschlands Chef de Mission war Eskaus Abschneiden ein Rätsel. „Wir sind etwas irritiert, dass sie so weit hinten lag“, sagte Karl Quade. „Sie hat null Fehler geschossen und eigentlich ist sie eine schnelle Läuferin.“ Bundestrainer Ralf Rombach meinte: „Möglicherweise waren wir als erste Analyse mit dem Material schlecht dabei. Oder wir waren bei den wechselnden Bedingungen zu forsch.“ Er bleibt jedoch weiterhin guter Dinge: „Wenn wir die Schlitten in den Griff kriegen, kann Andrea vielleicht schon am Sonntag ein Wörtchen um die Medaillen mitreden.“ Dann startet sie als einzige Deutsche im Langlauf über zwölf Kilometer.

Auch die anderen Biathleten gingen am Samstag leer aus. Der mit Hoffnungen gestartete Martin Fleig (Freiburg) wurde Sechster in der sitzenden Kategorie und verzichtet nun auf einen Start am Sonntag, um sich zu schonen. Anja Wicker (Stuttgart) belegte im Sprint wie Nico Messinger (Freiburg) bei den Sehbehinderten Rang neun. Beim Sieg der umstrittenen Russin Michalina Lisowa wurde die sehbehinderte Clara Klug (München) nach einem Sturz ihres Begleitläufers Martin Härtl Sechste, einen Platz vor Teamkollegin Vivian Hösch (Freiburg).

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