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Falsche Spendensammler

Mitleid wird nur ausgenutzt

Sie bitten um Spenden und rechnen mit dem Mitleid der Mitmenschen. Doch oft gibt es die wohltätigen Organisationen gar nicht, für die um Geld gebeten wird. Die falschen Spendensammler treten in jüngster Zeit verstärkt im Dortmunder Süden auf. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

IM SÜDEN

, 31.07.2016
Falsche Spendensammler

Der Kaufland-Parkplatz am Luisenglück in Hombruch.

Wo wurden mutmaßlich falsche Spendensammler gesehen?

Zeugen hätten in Hörde und Wellinghofen zwei Frauen gesehen, die angaben, dass sie für Gehörlose oder Behindertenverbände sammeln würden, so Dana Seketa von der Dortmunder Polizei.

Wo hielten sich die Frauen auf und wen sprechen sie an?

Die Frauen sollen sich sowohl im Bereich von Geschäften als auch in Wohngebieten aufhalten. Sie sollen vornehmlich Kontakt zu älteren Menschen suchen.

Wie sehen die Frauen aus?

Die verdächtigen Frauen sollen zwischen 18 bis 25 Jahre alt und etwa 150 bis 160 cm groß sein und lange schwarze Haare haben.

Wann und wo wurden die Frauen in Wellinghofen und Hörde gesehen?

Bei der Polizei häuften sich Beschwerden über die beiden in den vergangenen zwei Wochen.

Gibt es das Problem auch woanders?

Falsche Spendensammler sind schon im gesamten Stadtgebiet aufgefallen. Anfang Juli hatte die Polizei schon davor gewarnt, damals waren Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren aufgefallen, die ein Schreiben des „Landesverbandes für behinderte und taubstumme Kinder“ vorgezeigt und um Spenden gebeten hätten. Dieser Verein existiere jedoch nicht, sagt die Polizei.

Gibt es einen weiteren Schwerpunkt für diese Aktivitäten im Süden?

Auch in Hombruch sind scheinbare Spendensammler ein ständiges Problem, bestätigt Nicole Gröszes, Mitarbeiterin des Einkaufszentrums am Luisenglück. „Bei uns beschweren sich immer wieder Kunden, dass sie auf dem Parkplatz belästigt werden. Die laufen mit Klemmbrettern zwischen den Autos her und klopfen sogar an Fensterscheiben.“ Besonders Ältere seien dann häufig überfordert, hat Gröszes beobachtet.

Wie sollte man auf Spendensammler reagieren?

Die Polizei rät, nicht ohne weiteres Geld zu geben. Man solle sich den Ausweis zeigen lassen und bei der Organisation nachfragen, für die angeblich gesammelt wird. Im Zweifel solle man sích nicht scheuen, die Polizei unter der Notrufnummer 110 anzurufen.  

 

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