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Fan-Anfeindungen gegen Zieler: DFB ermittelt

Köln. Teile der Kölner Ultras haben Ron-Robert Zieler vom VfB Stuttgart während der Partie am Sonntag massiv beleidigt. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ermittelt.

Fan-Anfeindungen gegen Zieler: DFB ermittelt

Ron-Robert Zieler von Stuttgart spielt den Ball ab. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Die üblen Anfeindungen von Fans des 1. FC Köln gegen den früheren Nationaltorwart Ron-Robert Zieler haben ein Nachspiel. Der FC und sogar DFB-Präsident Reinhard Grindel verurteilten die Beleidigungen des Stuttgarter Schlussmanns mit deutlichen Worten. Außerdem leitete der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes am Montag Ermittlungen gegen den 1. FC Köln ein. Der Verein wurde zu einer Stellungnahme und zur Ermittlung der Täter aufgefordert.

Teile der Kölner Ultras, unter ihnen auch der via Megafon deutlich hörbare Vorsänger, riefen dem in Köln geborenen Zieler am Sonntag in der zweiten Halbzeit des Bundesliga-Spiels gegen den VfB Stuttgart (2:3) immer wieder Vergleiche mit dem früheren Nationalkeeper Robert Enke zu. Enke litt an Depressionen und hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen. „Sollten sich die Hinweise bestätigen, muss die Sportgerichtsbarkeit mit Blick auf das Andenken an unseren Nationaltorwart, den Respekt für seine Familie und die wichtige Arbeit der Robert-Enke-Stiftung mit aller Konsequenz gegen solche skandalösen Äußerungen vorgehen“, sagte Grindel am Montag dazu.

Auch der 1. FC Köln bezog zum Verhalten seiner Fans deutlich Stellung. „Der FC verurteilt dieses Verhalten und bittet Zieler um Entschuldigung“, teilte der Tabellenletzte mit. Der Club versuche, den oder die Täter zu ermitteln und behalte sich Konsequenzen gegen diese Personen vor. „Was am Sonntag offenbar von einem oder einigen FC-Ultras über Megafon in Richtung des Torwarts des VfB Stuttgart gerufen wurde, geht über eine im Stadion noch tolerierbare Wortwahl weit hinaus und widerspricht allen Werten des FC“, hieß es weiter.

Der Verein stehe für Respekt und Fair Play, auch als Verlierer. Vom VfB Stuttgart gab es zu den Vorfällen keine eigene Stellungnahme. Die Schwaben seien einverstanden mit der Vorgehensweise des FC. Der VfB stimme mit den Kölnern hierbei überein, hieß es vom Verein.

Der in Köln geborene Zieler sagte der Zeitung „Express“, er habe die Anfeindungen registriert. „Was soll ich machen? Natürlich höre ich das, der Typ steht ja fünf Meter hinter mir. Ich nehme das sportlich, als Torwart ist man einiges gewohnt“, sagte Zieler.

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