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Fassade der Holzkamp-Gesamtschule enthält Asbest

Sanierung

Die Holzkamp-Gesamtschule bekommt eine neue Fassade. Grund dafür sind die Wände, in denen Asbest nachgewiesen wurde. Eine Fachfirma hat bereits mit den Arbeiten begonnen. Es bestehe aber kein Grund zur Besorgnis, so der Stadtpressesprecher.

ANNEN

von Lisa Timm

, 23.08.2010
Fassade der Holzkamp-Gesamtschule enthält Asbest

Eine Fachfirma entsorgt die alten Eternit-Fassadenplatten, die Asbest in fester Form enthalten.

Ein Warnschild an der Absperrung weist auf die Asbest-Arbeiten hin. "Der Asbest in den Platten ist in fester Form gebunden. Außerdem wurde eine Fachfirma mit der Platten-Entsorgung beauftragt, so dass nichts passieren kann", erklärt Jochen Kompernaß. Auch habe zu keiner Zeit eine Gesundheitsgefahr für Schüler und Lehrer bestanden, so Kompernaß weiter.

Trotzdem arbeiten die Mitarbeiter der Fachfirma mit Atemschutz und Einweg-Overalls. Denn beim Umgang mit Asbest und dem Bearbeiten asbesthaltiger Materialien können Asbestfasern freigesetzt werden. Eingeatmeter Asbeststaub kann eine Asbestose auslösen, eine Staublungenkrankheit.

360 Quadratmeter Außenfläche müssen an dem Schulgebäude ausgetauscht werden, einschließlich der Kunststoff-Fenster aus dem Jahr 1976. Auch die Mineralfaserdämmung entspricht nicht mehr heutigen Anforderungen. Daher fließt das Geld aus dem Konjunkturpaket II vorschriftsmäßig in die energiesparende Fassaden-Sanierung: rund 460 000 Euro.