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Faszinationen der Makrofotografie

WITTEN Technik und Natur begeistern Heinz Lappe. Der Wittener Fotograf bezeichnet sich selbst gern als ungeduldig. Trotzdem schafft er es, mit seiner Spiegelreflexkamera eine Fruchtfliege auf einem Blatt zu erwischen.

von Von Julia Reidegeld

, 11.12.2007
Faszinationen der Makrofotografie

Hobby-Fotograf Heinz Lappe.

 "Schon als Kind habe ich ausgedehnte Waldspaziergänge unternommen", erklärt Fotograf Heinz Lappe seine Faszination für die Natur. Zu Anfangs war es nur die Landschaft, doch später entdeckte der Wittener mit seiner Spiegelreflexkamera die tollsten Motive.

Seine Hauptdarsteller sind Bienen, Fliegen, Libellen und andere Insekten. Sie posieren für ihn auf Blättern, kleinen Ästen oder im Blütenstaub. Dabei entstehen tolle Farbkombinationen. "Eigentlich ist ja mein zweiter Vorname ,Ungeduld'", lacht Lappe, doch für ein Foto setzt er sich gut und gerne drei Stunde hin und wartet.

    Heinz Lappes Makrofotografien sind der Bionik einzuordnen - "das sind technisch-funktionale Zusammenhänge in unserer Natur", erklärt der Fotograf. Seine Ausrüstung richtet er auf Details, die das menschliche Auge nicht erfassen kann.

Seine Bilder macht er in der näheren Umgebung: in Witten, Bochum, Dortmund, im botanischen Garten der Uni und am Christopherushof. "Wenn ich unterwegs bin, nutze ich eine 10-Mega-Pixel Spiegelreflexkamera", sagt Lappe. Diverse Zusatz-Objektive natürlich inklusive.

Seine Perfektion und die Liebe zum Detail sollen einen anderen Fokus zur Natur setzen. Dieses häufig nicht bemerkte Spektrum zu sehen und zu erleben bietet seine erste Ausstellung, in der 22 seiner Bilder bis zum 4. Januar in der Sparkasse, Geschäftsstelle Wideystraße, präsentiert werden.

"Meine größte Herausforderung wäre es, in einem tropischen Regenwald zu fotografieren", wünscht sich der Fotograf. Nur dann würde er wohl nicht so schnell wieder zurückkommen, schmunzelt er.