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Man City und Juve im Viertelfinale

Favoriten setzen sich in der Champions League durch

MANCHESTER/TOTTENHAM Vorjahresfinalist Juventus Turin setzt sich bei Tottenham Hotspur durch und steht im Viertelfinale der Champions League. Auch Manchester City kommt weiter - trotz einer ganz schwachen Leistung.

Favoriten setzen sich in der Champions League durch

Paulo Dybala (l.) von Juventus Turin trifft das Tor zum 1:2. Foto: dpa

Manchester City mit dem früheren Bayern-Trainer Pep Guardiola und Vorjahresfinalist Juventus Turin mit dem deutschen Nationalspieler Sami Khedira haben das Viertelfinale der Champions League erreicht. Der Tabellenzweite der italienischen Serie A drehte am Mittwoch die Partie bei Tottenham Hotspur nach einem 0:1-Rückstand noch und gewann im Londoner Wembley-Stadion 2:1 - was nach dem 2:2 im Hinspiel zu Hause für das Weiterkommen reichte.

Man City musste sich zwar nach einer enttäuschenden Vorstellung dem FC Basel vor eigenem Publikum 1:2 (1:1) geschlagen geben, hatte den Viertelfinal-Einzug aber durch einen 4:0-Hinspielsieg praktisch schon perfekt gemacht. Tags zuvor waren bereits Real Madrid und der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp ins Viertelfinale eingezogen.

Vor den nächsten Spielen eine Schweigeminute

In der kommenden Woche stehen noch die Achtelfinal-Rückspiele AS Rom gegen Schachtjor Donezk und Manchester United gegen FC Sevilla am Dienstag sowie Besiktas Istanbul gegen den deutschen Meister Bayern München und FC Barcelona gegen FC Chelsea am Mittwoch an.

Vor beiden Partien wurde mit einer Schweigeminute des am Wochenende an einem Herzstillstand gestorbenen Florenz-Profis Davide Astori gedacht. Juve und Tottenham spielten zudem mit Trauerflor.

Vor 85.000 Zuschauern im Wembley-Stadion war Tottenham, das in der Gruppenphase Real Madrid und Borussia Dortmund hinter sich gelassen hatte, lange Zeit die aktivere und offensivfreudigere Mannschaft. Der frühere Hamburger und Leverkusener Bundesliga-Profi Heung-Min Son erzielte in der 39. Minute die verdiente Führung für die Engländer.

Polnischer Schiedsrichter pfeift Elfmeter nicht

Allerdings hätte Juve in der 17. Minute einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Der Ex-Münchner Douglas Costa wurde vom Belgier Jan Vertonghen gefoult, doch der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak pfiff nicht. Nach dem Wechsel drehten die Italiener dann jedoch auf. Gonzalo Higuaín (64.) nach einer Kopfball-Vorlage von Khedira und Paulo Dybala (67.) nach feinem Zuspiel von Higuaín sorgten mit einem Doppelschlag für die Wende und das Weiterkommen.

Tottenhams Premier-League-Kontrahent Manchester City kam schon früh zum 1:0 durch Gabriel Jesus (8.). Nationalspieler Leroy Sané startete zu einem Solo und passte präzise auf Bernardo Silva. Dessen Hereingabe musste Gabriel Jesus aus kurzer Distanz nur noch einschieben. Die von Ex-Bundesliga-Profi Raphael Wicky betreuten Schweizer wehrten sich trotz des klaren Hinspiel-Ergebnisses aber und glichen durch Mohamed Elyounoussi (17.) aus. In den zweiten 45 Minuten setzte Man City seine träge und uninspirierte Vorstellung fort und kassierte durch Michael Lang sogar noch das 1:2 (72.).

dpa

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