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Feder-Rupfen bei Papagei durch Beschäftigung vorbeugen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) Bei Papageien ist das Rupfen von Federn weit verbreitet. Weil dahinter oft Langeweile steckt, beugen die Halter besser vor, indem sie ihre Vögel ausgiebig beschäftigen, rät der Bundesverband Praktizierender Tierärzte in Frankfurt.

Davon abgesehen, dass Papageien mindestens zu zweit gehalten werden und regelmäßig die Möglichkeit zum Freiflug haben sollten, bieten sich Scheiben oder Äste von einheimischen Bäumen zum Benagen an.

Auch mit Hilfe von Tannenzapfen, Kartonrollen oder Sisalseilen in der Voliere lassen sich die Vögel beschäftigen. Versteckt der Halter Gegenstände unter einem Karton oder einem Handtuch, suchen sie häufig mit Vorliebe danach. Für Abwechslung sorgt außerdem ein Klettergerüst in der Voliere, das immer wieder verändert wird.

Vor allem Kakadus, große Aras und Graupapageien neigen den Angaben zufolge zum Rupfen - manchmal auch allen Beschäftigungsbemühungen des Halters zum Trotz. Dann ist unter Umständen «Beziehungsstress» der Auslöser: Manchmal dominiert ein Papagei den anderen, der sich daraufhin an den eigenen Federn zu schaffen macht. Um die Ursache zu ermitteln, empfiehlt sich in solchen Fällen ein Besuch beim Tierarzt.

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