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Felher können passieren

DORTMUND Kinder individuell zu fördern steht ganz oben auf den Stundenplänen der Schulen und in den Konzepten der Kindergärten. Im Blickpunkt stehen dabei auch die Eltern, ohne deren Hilfe die Pädagogen aufgeschmissen sind. Vier Vorträge drehten sich in Holzen, Wellinghofen, Barop nd Eichlinghofen rund um das Thema Kinder, Schule und Erziehung.

von Von Peter Bandermann

, 26.10.2007
Felher können passieren

Hausaufgaben dürfen nicht zu einem Beziehungskonflikt zwischen Eltern und Kinder werden.

Kinder individuell zu fördern ist nicht allein die Profession der Lehrerkollegien – auch Eltern müssen ihre Hausaufgaben machen. Zwei Schulen und drei Kindergärten führten in Holzen, Hörde, Barop und Eichlinghofen mit Vorträgen die Eltern- und die Lehrerkompetenz zusammen und übersetzten wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis.

Wer die Veranstaltungen besuchte, musste schnell feststellen: Nur gemeinsam sind Kinder, Eltern und Kinder stark. Die Themen führten ...

  • ... in die Grundschule in Holzen. Thema: Lernhilfen im Schulalltag.   
  •  ... in die Marie-Reinders-Realschule in Hörde. Thema: Das Projekt "Lernen lernen".
  • ... in die Johann-Gutenberg-Realschule in Wellinghofen. Thema: Der "gutschrift"-Diagnosetest.
  • ... in den Hochschulkindergarten „Hokido“ in Eichlinghofen. Thema: Der Zusammenhang zwischen Sprache und Bewegung.
  •  ... in den evangelischen Kindergarten in Barop. Thema: Vorsicht vor dem Fernsehen.

Einig sind sich die Pädagogen in der Frage, wie Eltern, Kindergärten und Schulen die Kinder individuell fördern können - nämlich gemeinsam. Dr. Ilona Löffler vom "gutschrift"-Institut erklärte am Beispiel Rechtschreibung, dass Eltern die Unterrichtung getrost den Lehrerinnen und Lehrern überlassen sollen. Denn  "das sind die Profis." Allerdings könnten Eltern bei der suche nach Fehlern in Klassenarbeiten oder Hausaufgaben hilfreich unterstützen, indem sie individuellen "Privatfehlern" ihrer Kinder auf die Schliche kommen.

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