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Ferdinand befürchtet internationales Karriere-Ende

London (dpa) Der für die Fußball-EM ausgemusterte englische Abwehrstar Rio Ferdinand rechnet nicht mehr mit einer Rückkehr in die Nationalelf unter Trainer Roy Hodgson.

Ferdinand befürchtet internationales Karriere-Ende

Rio Ferdinand wurde für die EM von Trainer Hodgson nicht berücksichtigt. Foto: Ettore Ferrari

«Man muss wohl sagen, dass es das für mich mit England gewesen sein wird. Wenn ich jetzt nicht nominiert worden bin, gerade bei den vielen Verletzungen, ist es unwahrscheinlich, dass ich noch einmal berufen werde», sagte der 33-Jährige der Boulevardzeitung «The Sun».

Hodgson hatte im englischen EM-Kader auf den Routinier von Manchester United trotz vieler Ausfälle verzichtet und damit für Kritik gesorgt. Nach dem EM-Aus von Gary Cahill hatte Hodgson etwa den unerfahrenen Martin Kelly vorgezogen, obwohl der 22-Jährige in der abgelaufenen Saison für Liverpool nur zwölfmal gespielt hatte.

In England wird spekuliert, dass nicht wie von Hodgson angegeben «sportliche Gründe» für Ferdinands Nicht-Berücksichtigung ausschlaggebend waren. Dem nominierten John Terry wird vorgeworfen, Ferdinands Bruder Anton (Queens Park Rangers) rassistisch beleidigt zu haben. Terry bestreitet dies. Wegen des Vorfalls galt die gemeinsame Nominierung von Terry und Ferdinand als ausgeschlossen.

Ferdinand, der seit der WM 2006 an keinem großen Turnier mehr teilgenommen hat, betonte indes, dass er nicht zurücktreten werde. Falls Hodgson ihn doch noch einmal berufen wolle, stünde er bereit. «Ich hätte niemals gedacht, dass die WM 2006 mein letztes Turnier gewesen sein wird», sagte Ferdinand. Für die EM 2008 hatte sich England nicht qualifiziert, bei der WM 2010 war Ferdinand verletzt.

Ferdinand-Aussagen - englisch

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