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Feuerwehr Groppenbruch: Eine junge Truppe

GROPPENBRUCH Der Löschzug Groppenbruch ist mit einem Durchschnittsalter von rund 28 Jahren einer der jüngsten innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund. Das hat einen einfachen Grund: gute Nachwuchsarbeit.

von Von Arndt Brede

, 08.08.2008
Feuerwehr Groppenbruch: Eine junge Truppe

Es ist eine Mischung aus Verantwortung, Konzentration, Faszination und Spaß, die die Nachwuchsfeuerwehrleute motiviert.

Denn allein 14 junge Leute zwischen elf und 17 Jahren – darunter zwei junge Frauen – sind der Stolz des Löschzuges 23. „Und dazu kommen noch vier Anwärter für die Jugendfeuerwehr“, listet Sven Goerke weiter auf. Dem jungen Löschzugführer – Goerke ist 30 Jahre alt – ist anzumerken, dass er ein wenig stolz darauf ist, was seine Mannschaft leistet. „Wir arbeiten dadurch auch daran, unseren eigenen Nachwuchs aufzubauen“, sagt Goerke.

Leuchtet ein. Zumal die Bilanz nach zwei Jahren, in denen in Groppenbruch die Jugendfeuerwehr existiert, sich sehen lassen kann. Goerke: „Drei ehemalige Jugendfeuerwehrleute sind bereits in den aktiven Dienst übernommen worden.“ Das Geheimnis dieses Erfolges liegt in der Einstellung der „Erwachsenen“ zur Jugend: „Wir nehmen die jungen Leute einfach für voll“, sagt der Löschzugführer und führt aus: „Wir teilen ihnen Aufgaben zu und sie erarbeiten selbstständig, ob sie sie erfüllen können oder nicht.“ Überhaupt werden die jungen Leute behandelt wie die Aktiven: „Sie müssen ebenso Autos putzen und Geräte pflegen wie jeder andere auch.“

Und sie üben regelmäßig die Aufgaben, die ein Feuerwehrmann im Allgemeinen hat, und die Arbeiten, für die sich Mitglieder des Groppenbrucher Löschzuges speziell ausbilden lassen. Da ist zum einen die Arbeit als „First Responder“, also als Rettungshelfer, der Verletzte erstversorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft. Da ist zum anderen auch die Aufgabe, bei Fällen wie zum Beispiel der Schweinepest eine Dekontaminationsschleuse aufzubauen, um die Fahrzeuge, die getötete Tiere abtransportieren, zu säubern oder auch dafür zu sorgen, dass Einsatzkräfte gereinigt werden. „Da werden 16 bis 17 Mann benötigt“, sagt Sven Goerke. Der Ernstfall sei aber für den Groppenbrucher Löschzug bisher nicht eingetreten.

Im Bereich zwischen den Bundesstraßen B1 und B 236 werden die Groppenbrucher Feuerwehrleute bei solchen Fällen – ABC-Lagen genannt – auch hinzugezogen, um die Berufsfeuerwehr zu unterstützen. Ansonsten reicht das Einsatzgebiet des Löschzuges 23 über Groppenbruch hinaus laut Sven Goerke bis Schwieringhausen und Ellinghausen, bis zur Mengeder Schulstraße und zur Schaphusstraße.

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