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Feuerwerk und rosa Watte

Hafenfest

KEMNADE Afrikanische Spezialitäten, Segeltouren und das bewährte Höhenfeuerwerk zählten in diesem Jahr zu den Höhepunkten des Kemnader Hafenfestivals. Veranstalter Christian Schonefeld achtete bei der Programmgestaltung auch auf die Ereignisse in Duisburg.

von Ines Maria Eckermann

, 01.08.2010
Feuerwerk und rosa Watte

Die Band »Push Up« rockte sich durch die Charts, während die Zuhörer sich ein kühles Bier schmecken ließen.

Während von der Bühne soulige Klänge dröhnten, luden die zahlreichen Stände des Kemnader Hafen-Festivals am Wochenende zum Schlendern ein. Für das leibliche Wohl war gut gesorgt, denn zur Weinprobe oder zum alkoholfreien Cocktail boten die das Ufer säumenden Händler Flammkuchen auf Schwäbische Art und im französischen Original an. Aber auch typisch afrikanische Spezialitäten und rosa Bäusche Zuckerwatte weckten die Schlemmerlust.

Nach der ausgiebigen Stärkung konnten Neugierige an einem Schnuppersegelkurs teilnehmen. „Dabei können Leute, die gar keine Ahnung vom Segeln haben, zusammen mit einem erfahrenen Segler schauen, ob das ein Sport für sie wäre“, sagte Markus Ullenboogen vom Freizeitverein Kemnade. Zu Wasser und zu Land lauschten die Gäste dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm. Am Freitag reizte die Countryband „Desert Style“ einige Zuhörer zu einem spontanen Line-Dance auf der Wiese vor der Bühne. Mit „Bea Four“ erlebten die Zuhörer am Samstag eine Zeitreise durch die Schaffenszeit der Beatles. Dazu schlüpften die Musiker in die typischen Beatleskostüme.

Das Highlight des Hafen-Festivals war jedoch wie jedes Jahr das Höhenfeuerwerk, das am Samstagabend nach Sonnenuntergang gezündet wurde. Ganz ohne musikalisches Tamtam lud es zum Staunen und vielleicht auch zum Nachdenken ein. „Eine übertriebene musikalische Begleitung erschien im Anbetracht der Tragödie von Duisburg nicht angebracht“, erklärte Veranstalter Christian Schonefeld. Der Sonntag war den Kleinsten gewidmet, die sich an über 40 weiteren Ständen kreativ und sportlich austoben konnten. Neben einer Kletterwand und einer Hüpfburg bot ein lokaler Radiosender den Kleinen die Möglichkeit, ihre eigene Radiosendung aufzuzeichnen.   „Das Hafen-Festival soll ein Ort sein, der zum Verweilen einlädt, fern ab von der Hektik der Stadt“, verriet Schonefeld das Konzept des Familienfests.