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„Filou“ grausam getötet: Gericht will „Hundemord“ aufklären

Düsseldorf. Das Düsseldorfer Amtsgericht ist entschlossen, die grausame Tötung von Zwergspitz „Filou“ aufzuklären. Dem Schoßhündchen war unter anderem der Schwanz abgerissen worden, Ärzte in einer Tierklinik konnten ihn nicht mehr retten. Ein 39-jähriger Düsseldorfer steht deswegen seit Mittwoch vor Gericht - und bestreitet die Tat. Er ist wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angeklagt. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

Die Besitzerin von „Filou“ hatte ihr Hündchen bei dem Angeklagten, ihrem damaligen Freund, vor einem Jahr für einen Tag in Obhut gegeben. Zu dem Zeitpunkt soll der Zwergspitz putzmunter und gesund gewesen sein. Als der 39-Jährige den Hund am Abend zurückbrachte, war das Tier schwer verletzt und bewegte sich nicht mehr. Einen Tag später starb er in einer Tierklinik.

Eine Untersuchung ergab, dass dem Hund nicht nur der Schwanz abgerissen worden war, sondern dass er auch schwere innere Verletzungen hatte.

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