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„Finanztest“: Zahnzusatzversicherungen werden besser

Berlin. Je älter man wird, desto mehr sollte man sich über seine Zähne Gedanken machen. Aber ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll und lohnenswert? Die Stiftung Warentest untersuchte die Qualität der Tarife.

„Finanztest“: Zahnzusatzversicherungen werden besser

Eine Studie ergab, dass Zahnzusatzversicherungen an Qualität gewonnen haben. Foto: Achim Scheidemann

Zahnarztrechnungen können ins Geld gehen. Zahnzusatzversicherung können daher ein sinnvoller Schutz sein, besonders bei teurem Zahnersatz wie etwa Implantaten.

Die gute Nachricht: Die Tarife sind in den vergangenen Jahren besser geworden, hat die Stiftung Warentest in einem Test von 220 Zahnzusatzversicherungen herausgefunden. So schnitten in der aktuellen Untersuchung 70 Tarife mit „sehr gut“ ab, berichtet die Zeitschrift „ Finanztest“ (5/2018). Beim Test 2008 waren es von 83 analysierten Tarifen gerade einmal 3.

Die monatliche Beitragsspanne für „sehr gute“ Tarife reicht für einen 43-jährigen Modellkunden von 9 Euro bis 63 Euro. Was Versicherte wissen sollten: Die Beiträge können im Laufe der Zeit steigen. Die Steigerung hängt davon ab, wie der Versicherer kalkuliert, entweder nach Art der Lebensversicherung oder nach Schadenentwicklung.

Der Abschluss empfiehlt sich im Alter von etwa Mitte 30 bis Mitte 40, wenn mit den Zähnen noch alles in Ordnung ist, raten die „Finanztest“-Experten. Sobald der Zahnarzt erwähnt, dass etwas gemacht werden muss, gilt das für Versicherer bereits als angefangene Behandlung. Und dann gibt es kein Geld. Früher abschließen sollte derjenige, der eine unfallträchtige Sportart betreibt, familiär mit Zahnproblemen vorbelastet ist oder Diabetes hat.

Die Krankenkasse zahlt für die gesetzliche Regelleistung in der Regel nur etwa die Hälfte von Zahnbehandlungen, die andere Hälfte muss der Patient aus eigener Tasche beisteuern.

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