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Fisch- und Terrarienfreunde feiern Sommerfest

Aquarienverein

Feuerfische und Piranhas in Körne? Seit nunmehr 110 Jahren sind die Exoten an der Speyerstraße heimisch. Doch sorgen braucht sich niemand.

KÖRNE

von Von Felix Püschner

, 10.06.2012
Fisch- und Terrarienfreunde feiern Sommerfest

Das Seewasserbecken zieht viele interessierte Blicke auf sich.

Seit 110 Jahren zieht die kunterbunte Unterwasserwelt beim Aquarien- und Terrarienverein Triton die Besucher in ihren Bann. Auch beim Sommerfest auf dem Vereinsgelände an der Speyerstraße war dies nicht anders. Mit staunendem Blick beobachtet der kleine Marty das farbenfrohe Spektakel im rund 4000 Liter fassenden Meerwasserbecken, wo sich unter anderem Fledermaus- und Clownfische tummeln. Letztere haben es dem Zweijährigen besonders angetan. Immer wieder huscht Marty ein Lächeln über das Gesicht, wenn einer der rot-weißen Beckenbewohner hinter den Korallen zum Vorschein kommt. "Für den Kleinen ist das hier eine super Sache, er ist von den Tieren richtig begeistert", freut sich Mutter Valerie Michalak.

Von farbenfrohen Exoten bis zu giftigen Zeitgenossen reicht die Unterwassertierwelt, die die Besucher des Aquarien- und Terrarienvereins Triton bereits seit 110 Jahren immer wieder staunen lässt. Ob Regenbogen- oder Rotfeuerfisch, Muräne oder Piranha – von einer solchen Artenvielfalt sind nicht nur Experten fasziniert.  

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Sommerfest bei den Aquarienfreunden

Ein kunterbuntes Sommerfest hat der Aquarien- und Terrarienverein Triton gefeiert. Dazu gab es neben viel Musik auch Exoten zu bestaunen.
10.06.2011
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Besonders kleine Besucher geraten ins Staunen.© Foto: Felix Püschner
Bunte Vielfalt im Meerwasserbecken.© Foto: Felix Püschner
Es dauert ein Jahr, bis in einem Seewasserbecken das Zusammenspiel zwischen Fischen und Korallen funktioniert.© Foto: Felix Püschner
Auch ein Feuerfisch lässt sich entdecken.© Foto: Felix Püschner
Piranhas und andere Exoten gibt es bei Triton zu bestaunen.© Foto: Felix Püschner
Das Seewasserbecken zieht viele interessierte Blicke auf sich.© Foto: Felix Püschner
Triton-Vorsitzender Dieter Caspari zeigt eine alte Pumpe, die wohl schon seit den Anfängen des Vereins existiert.© Foto: Felix Püschner
Zum Sommerfest darf Musik nicht fehlen: Chris and the poor boys traten auf.© Foto: Felix Püschner
Die Besucher hatten viel Freude am Programm des Sommerfests.© Foto: Felix Püschner
110 Jahren lassen sich gut feiern.© Foto: Felix Püschner

Dass hinter dem bunten Spektakel jedoch auch eine Menge Arbeit steckt, wissen die rund 50 Vereinsmitglieder nur zu gut. "Allein der wöchentliche Wasserwechsel im großen Becken dauert etwa drei Stunden. Das Messen der Wasserwerte und die Fütterung sind da noch nicht mit eingerechnet", erklärt Dieter Caspari während er im Archivraum nach alten Schätzen aus der Vereinsgeschichte stöbert. Dabei fällt dem Triton-Vorsitzenden eine alte Pumpe in die Hände. "Die muss noch aus der Gründungszeit sein – ein schönes Stück", sagt er und schmunzelt.

Auch, wenn sich im Laufe der Jahre vieles geändert hat, so ist eines geblieben: das Bedürfnis, Wissen weiterzugeben. Nicht nur Schulklassen sind regelmäßig auf dem Vereinsgelände an der Speyerstraße zu Besuch. Auch Hobby-Aquarianer schauen hier vorbei. "Wir stehen jedem zur Verfügung, der Fragen und Probleme hat. Das kommt gerade bei Seewasserbecken häufig vor, weil die meisten Leute nicht berücksichtigen, dass es fast ein Jahr dauert, bis das Zusammenspiel zwischen Korallen und Fischen richtig funktioniert", erklärt Caspari.  Und selbst wenn die Wasserbewohner im eigenen Aquarium wie gewünscht umherschwimmen, so haben die Triton-Mitglieder gewiss immer noch einen hilfreichen Ratschlag für ihre Besucher parat.

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