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Fitnessbranche wächst weiter: Fast 11 Millionen Kunden

Köln. Die Fitnessbranche verzeichnet Rekorde: 2017 waren so viele Deutsche Mitglieder in Studios wie nie zuvor. Trends gibt es auf der weltgrößten Fitnessmesse Fibo ab Donnerstag in Köln zu sehen.

Fitnessbranche wächst weiter: Fast 11 Millionen Kunden

Model Astrid trainiert bei der Fitnessmesse Fibo unter Anleitung von Trainerin Cosima an einem Gerät. Foto: Marius Becker

Die Fitnessbranche wächst weiter kräftig: Ende 2017 zählten die bundesweit fast 9000 Fitness-Studios gut 10,6 Millionen Kunden - ein Rekord und rund 5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz sei in Deutschland um 3 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro geklettert, europaweit auf 25,6 Milliarden Euro. Das teilten die Chefin der weltgrößten Fitnessmesse Fibo, Silke Frank, und der Veranstalter Reed Exhibitions mit.

In Köln startet die viertägige Branchenschau mit 1133 Ausstellern aus 44 Ländern an diesem Donnerstag. Mehr als 150.000 Besucher werden erwartet, darunter Studiobesitzer, Physiotherapeuten, Trainer und - am Wochenende - auch Privatbesucher.

Die Branche investiere große Summen für Prävention, betonte Frank. Es gebe zudem eine wachsende Zahl von Angeboten für die „reifere Zielgruppe“. Bei der Fibo werden Fitnessgeräte, Studio- und Physiopraxis-Einrichtung sowie neue Traininingskonzepte vorgestellt. Ebenso ist Sportfunktionsbekleidung zu sehen, etwa Textilien, die den Puls messen können. Auch Ernährung werde großgeschrieben, kündigten die Veranstalter an.

Bodybuilding-Legende Ralf Müller, der frühere Box-Weltmeister im Mittelschwergewicht, Henry Maske, und auch Ex-Kunstturner Fabian Hambüchen sind mit von der Partie in Köln. 

Suzanna Randall - sie könnte im Jahr 2020 als erste deutsche Frau über die private Initiative „Die Astronautin“ ins All fliegen - betonte die Bedeutung von regelmäßigem Sport. In der Schwerelosigkeit im Weltraum zeige sich in beschleunigter Weise, wie der Körper ohne Bewegung reagieren könne: Mit dem Abbau von Muskelmasse und einer Abnahme der Knochendichte.

Laut der Krankenkasse DAK sollten vor allem Kinder und Jugendliche in Schulen und Kitas zu mehr Bewegung motiviert werden. Bei allen Geräten, die neu auf den Markt kommen, solle aber das medizinisch-therapeutische Gespräch mit Einzelnen im Vordergrund stehen. 

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