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Flimms Abschied

BOCHUM Mit einem Rekord verabschiedet sich Jürgen Flimm nach drei Jahren als Intendant der RuhrTriennale. 52 000 Zuschauer sorgten für 87 Prozent Platzauslastung. Ein richtiger Abschied ist es allerdings nicht. Nach dem Tod von Marie Zimmermann bleibt Flimm 2008 als Geschäftsführer der Kultur Ruhr GmbH der RuhrTriennale verbunden.

von von Ronny von Wangenheim

, 12.10.2007

"Es war eine sehr schöne Saison", betonte Flimm am Freitag vor dem Abschlusskonzert am Sonntag in der Jahrhunderthalle. Dann wird Wolfgang Niedecken mit einer eigens für das Konzert zusammen gestellten Big Band Lieder singen, die ihm wichtig sind. "Jumpin' Jack Flash" von den Stones beispielsweise.  Flimm hatte sich bereits am Beginn seiner dreijährigen Intendanz gewünscht, zum Abschluss Niedecken zu verpflichten, mit dem ihn seit 1979 viel verbindet. Nach dem Century of Song-Konzert werden Flimm und sein Team in der Jahrhunderthalle feiern, während draußen ein Feuerwerk ein sichtbares Zeichen für das Ende der RuhrTriennale setzt.

Ganz zu Ende ist Flimms Triennale noch nicht. Mit der gefeierten Produktion "Die Soldaten" geht es im Juli 2008 nach New York. "Das wird der krönende Abschluss", freut sich Flimm auf das Unternehmen, an dem auch die Bochumer Symphoniker und ihr GMD Steven Sloane beteiligt sind. Auch in der Jahrhunderthalle war die Produktion ein Renner. Flimm: "Die Vorstellungen waren sofort ausverkauft., Menschen, die Zettel hoch halten und  Karten wollen, sind das schönste für einen Intendanten."