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Flucht im Kühltransporter

Flucht im Kühltransporter

Die Polizei untersuchte den Lkw, der aus dem Land Frankreich gekommen war.Talash Foto: Foto: Alex Talash

Es war schon sehr gefährlich, was acht Menschen machten. Sie stammten aus dem Land Irak im Nahen Osten, wo es nach einem Krieg immer noch sehr unruhig ist und wollten nach England. Die Polizei befreite die Flüchtlinge am Montag aus einem Kühltransporter, der auf der Autobahn-Raststätte Lichtendorf-Süd stand. Ob sie selbst dort hineingeklettert waren oder ob sie jemand hineingelassen hatte, ist noch ungeklärt. Stundenlang hockten die Personen, darunter auch zwei Frauen, bei nur fünf Grad Celsius zwischen Kisten voller Blumenkohlköpfen. Die Kälte war aber nicht die einzige Gefahr. Die Feuerwehr sagt, dass die Menschen großes Glück hatten, dass der Sauerstoff zum Atmen in dem verschlossenen Raum ausgereicht hat. Die Retter vermuten, dass sich die später Befreiten dort irgendwann unsicher fühlten, sodass sie mit ihren Händen an die Wände schlugen. Der Fahrer, der aus dem Land Litauen stammt, hörte die Klopfzeichen und auch Stimmen. Deshalb bat er jemanden, die Polizei anzurufen, der er die Ladetür öffnete. Der Notarzt der Feuerwehr untersuchte die acht Personen, als sie herauskamen. Glücklicherweise waren sie nur leicht unterkühlt, aber unverletzt. Sie durften zum Aufwärmen in einen Bulli und erhielten Decken.

Reinhard Schmitz

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