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Alle Artikel zum Thema: Flüchtlinge

Flüchtlinge

Beim SV Schermbeck sind Flüchtlinge willkommen

Das Team hat seinen festen Platz

Schermbeck Vor mehreren Monaten entschied der SV Schermbeck, Flüchtlingen Raum zum Fußballspielen zu geben. Mittlerweile hat das Team seinen festen Platz.mehr...

Brüssel. Für eine bessere Abschirmung der EU vor illegaler Migration wird in Brüssel an Plänen für einen umfassenden Ausbau des europäischen Grenzschutzsystems gearbeitet. Man wolle die Personalstärke der Grenzschutzagentur Frontex nach 2020 „mehr als verfünffachen“, hieß es aus EU-Kreisen. Geld dafür solle über die EU-Finanzplanung für die Jahre von 2021 bis Ende 2027 bereitgestellt werden. Offiziell vorgestellt werden soll der Plan am kommenden Mittwoch.mehr...

Berlin. In die Affäre um fragwürdige Asylentscheidungen in Bremen waren nach Angaben des Bundesinnenministeriums mehrere Personen verwickelt. Diese sollen mit der verdächtigen Leiterin der dortigen Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zusammengearbeitet haben.mehr...

Berlin. Das Bundesinnenministerium verspricht gründlichere Asylprüfungen und will Tausende Asyl-Entscheidungen noch einmal unter die Lupe nehmen. Das kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer, im Innenausschuss des Bundestages an. Dies ist Teil eines neuen Systems zur Qualitätssicherung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das seit September gilt. Das Augenmerk liegt dabei auf möglichen Verfahrensfehlern. Als Konsequenz aus dem Skandal um die Außenstelle in Bremen werden 4500 Fälle noch einmal auf den Prüfstand gestellt.mehr...

Berlin. Das Innenministerium verspricht gründlichere Asylprüfungen. Es würden nun zehn Prozent noch einmal angeschaut, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer, am Mittwoch nach Angaben aus Teilnehmerkreisen im Innenausschuss des Bundestages. Dies ist Teil eines neuen Systems zur Qualitätssicherung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das seit September gilt. Das Augenmerk liegt dabei auf möglichen Verfahrensfehlern. Als Konsequenz aus dem Skandal um die Außenstelle in Bremen werden 4500 Fälle noch einmal geprüft.mehr...

Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird viel kritisiert. Zuletzt machte das Amt mit fragwürdigen Asylentscheidungen in der Außenstelle in Bremen Schlagzeilen. Das Innenministerium reagiert nun.mehr...

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei macht Front gegen die geplanten Asylzentren. Bei einem Treffen der Bundespolizei wandten sich die Delegierten in Berlin mit großer Mehrheit gegen eine „jahrelange Kasernierung und Isolation von Schutzsuchenden“. Dort könne ein „erhebliches Agressions- und Gefährdungspotenzial“ entstehen, heißt es in einem Begleitpapier. In diesen „Anker-Zentren“ sollen Flüchtlinge nach den Plänen der Bundesregierung künftig von ihrer Ankunft bis zur Entscheidung über ihren Asylantrag untergebracht werden.mehr...

Kabul. In Afghanistans Hauptstadt Kabul ist am Mittwochmorgen ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Dies bestätigte ein Beamter der Einwanderungsbehörde der Deutschen Presse-Agentur. Die Maschine war am Dienstagabend in Düsseldorf gestartet. Es war die bisher zwölfte Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan. Wie viele Asylbewerber in der Maschine saßen, war nicht bekannt.mehr...

Kabul. In Afghanistans Hauptstadt Kabul ist ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland eingetroffen. Dies bestätigte ein Beamter der Einwanderungsbehörde der Nachrichtenagentur dpa. Die Maschine war am Dienstagabend in Düsseldorf gestartet. Es war die bisher zwölfte Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan. Wie viele Asylbewerber in der Maschine saßen, war nicht bekannt. Bei den vorangegangenen elf Sammelabschiebungen waren seit Dezember 2016 aus Deutschland 198 Männer nach Afghanistan zurückgebracht worden. Die Abschiebepraxis ist wegen der Sicherheitslage im Land umstritten.mehr...

Düsseldorf. Vom Düsseldorfer Flughafen aus ist am Abend ein weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet. Das bestätigten Sprecher der Bundespolizei und der Diakonie. Es ist die zwölfte Sammelabschiebung von Deutschland nach Afghanistan. Wie viele Asylbewerber in der Maschine saßen, wurde nicht gesagt. Die Abschiebepraxis ist umstritten: „Wir halten diesen Abschiebeflug für unverantwortlich“, heißt es etwa bei Pro Asyl. Erst vor kurzem seien bei einem Bombenanschlag in Kabul mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen.mehr...

Düsseldorf. Am Dienstagabend ist vom Düsseldorfer Flughafen aus ein weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet. Das bestätigten Sprecher der Bundespolizei und der Diakonie. Es ist die zwölfte Sammelabschiebung von Deutschland nach Afghanistan. Wie viele Asylbewerber in der Maschine saßen, teilten die Sprecher nicht mit. Bislang wurden 198 Menschen zurückgebracht.mehr...

Berlin. Der Bundesrechnungshof will schon bald die Arbeitsabläufe beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unter die Lupe nehmen. Hintergrund ist der Korruptionsverdacht gegen eine Mitarbeiterin in Bremen. Sie soll zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte, er begrüße es sehr, „dass der Bundesrechnungshof entschieden hat, die ohnehin für dieses Jahr vorgesehene Prüfung der Asylverfahren vorzuziehen“.mehr...

Düsseldorf. Die schwarz-gelbe Regierung will in NRW eine neue Linie in der Asylpolitik durchsetzen: Menschen ohne Bleiberecht schneller abschieben, Schutzbedürftige besser integrieren, Kommunen entlasten.mehr...

Rom/Berlin. An die Seite der Seenotretter im Mittelmeer wird die deutsche Organisation Jugend Rettet so schnell nicht zurückkehren können. Das Rettungsschiff bleibt beschlagnahmt. Aufgeben will der junge Verein aus Berlin nicht.mehr...

Dohuk. Zum Beginn der Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs in Brüssel hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einem Absinken deutscher Hilfen für die Region gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für den „Krisenbogen“ Syrien gegenüber den 2017 bereit gestellten Mitteln um 400 Millionen zu kürzen, sagte er am Rande seiner Reise durch den Irak. „Das hätte dramatische Auswirkungen für die Flüchtlinge im Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak.“ Der Bedarf in der Region wachse.mehr...

Düsseldorf. Flüchtlingsorganisationen und die Grünen kritisieren einen offenbar geplanten Abschiebeflug von Deutschland nach Afghanistan. Nach Angaben der Flüchtlingsräte in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt soll die Maschine am Dienstagabend vom Düsseldorfer Flughafen starten. Dies entspricht auch Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Hilfsorganisationen bezweifeln, dass Afghanistan für abzuschiebende Migranten sicher ist. Sie forderten am Montag, den Flug zu stoppen.mehr...

Trapani. Innerhalb von 48 Stunden sind wieder mehr als 1000 Migranten im Mittelmeer gerettet worden. Rund 900 Menschen wurden am Samstag und Sonntag unter dem Kommando der italienischen Küstenwache in Sicherheit gebracht, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. 263 Menschen rettete die libysche Küstenwache und brachte sie zurück in das vom Bürgerkrieg zerrüttete Land, von wo aus sie auf mehreren Booten gestartet waren. Geborgen wurden nach Angaben der Küstenwache auch elf Leichen.mehr...

Witzenhausen. Bis zu 60 Menschen haben in der Nacht zu Montag im nordhessischen Witzenhausen versucht, die Abschiebung eines Syrers zu verhindern. Nachdem der 27-Jährige festgenommen wurde, umzingelten sie die beiden Streifenwagen und blockierten diese mit Fahrrädern, wie die Polizei mitteilte.mehr...

Paris. Frankreichs Nationalversammlung hat eine heftig umstrittene Verschärfung des Asyl- und Einwanderungsrechts gebilligt. Das Gesetz soll die Voraussetzungen dafür schaffen, Asylanträge schneller zu bearbeiten und härter gegen illegale Einwanderung vorzugehen. Unter anderem sieht der Text vor, die maximale Dauer der Abschiebehaft zu verdoppeln. Nun muss der von der Opposition dominierte Senat über das Vorhaben beraten, wo die konservativen Republikaner die größte Fraktion stellen.mehr...

Paris. Nach einem hitzigen Debattenmarathon stimmen Frankreichs Abgeordnete für ein neues Asyl- und Einwanderungsgesetz. Selbst innerhalb der Partei von Präsident Macron gibt es Kritik.mehr...

Paris. Nach einer 61-stündigen Marathondebatte hat die französische Nationalversammlung ein Gesetzespaket zur Verschärfung des Asyl- und Einwanderungsrechts verabschiedet. Es soll die Voraussetzung dafür schaffen, Asylanträge schneller bearbeiten und härter gegen illegale Einwanderung vorgehen zu können. 228 Abgeordnete stimmten am Abend für und 139 gegen die neuen Gesetze. Nun muss der Senat über das Vorhaben beraten, in dem die vorwiegend dem Mitte-Rechts-Lager angehörende Opposition die Mehrheit hat.mehr...

Paris. Nach einer 61-stündigen Marathondebatte hat die französische Nationalversammlung ein Gesetzespaket zur Verschärfung des Asyl- und Einwanderungsrechts verabschiedet. Es soll die Voraussetzung dafür schaffen, Asylanträge schneller bearbeiten und härter gegen illegale Einwanderung vorgehen zu können. 228 Abgeordnete stimmten am Abend für und 139 gegen die neuen Gesetze. Nun muss der Senat über das Vorhaben beraten, in dem die vorwiegend dem Mitte-Links-Lager angehörende Opposition die Mehrheit hat.mehr...

Bagdad. Mit Jobs und Ausbildungsplätzen vor Ort will die Bundesregierung Tausende irakische Flüchtlinge in ihre alte Heimat zurücklocken. Entwicklungsminister Gerd Müller vereinbarte mit der irakischen Regierung eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Rückkehr von Flüchtlingen und eröffnete im kurdischen Erbil ein Migrationsberatungszentrum. Niemand solle als „Loser“ in seine Heimat zurückkehren müssen, betonte der CSU-Politiker. Deshalb schaffe man mit den irakischen Behörden und der Wirtschaft Ausbildungs- und Beschäftigungsangebote vor Ort.mehr...

Berlin. Bundesinnenminister Horst Seehofer will gegenüber abgelehnten Asylbewerbern eine schärfere Gangart einschlagen. „Da bin ich für mehr Härte“, sagte der CSU-Politiker dem „Spiegel“. „Ihnen sollten nur noch Sachleistungen gewährt werden, wenn sie nicht freiwillig in ihre Heimat zurückkehren.“ Seehofer zeigte sich überzeugt, dass die geplanten „Anker-Zentren“, in denen Asylbewerber künftig für die Dauer ihrer Verfahren untergebracht werden sollen, zu „deutlich weniger Zuwanderung nach Deutschland“ führen werden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigt sich skeptisch.mehr...

Bagdad/Erbil. Zehntausende Flüchtlinge sind vor der IS-Gewalt nach Deutschland geflohen. Mit deutscher Hilfe bei der Jobsuche im Irak wirbt Entwicklungsminister Müller nun um ihre Rückkehr in die Heimat.mehr...

Berlin. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hält die Einigung auf ein gemeinsames Asylrecht in Europa für unerlässlich. „Das muss kommen, denn das brauchen wir: einheitliche Verfahren, einheitliche Leistungen“, sagte Schäuble der „Welt am Sonntag“. Vorher mache auch eine Umverteilung per Quote keinen Sinn. Denn würden die nach Polen Verteilten sehr schnell nach Deutschland zurück wandern, so Schäuble. Bis dahin müsse man akzeptieren, dass Europa auch eine große Verschiedenheit bedeute.mehr...

Schlaglichter

22.04.2018

Seehofer will BAMF durchleuchten lassen

Berlin. Bundesinnenminister Horst Seehofer will wegen des Korruptionsverdachts im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine unabhängige Untersuchungskommission einrichten. Diese soll prüfen, ob es organisatorische Mängel in der Behörde durch das Fehlverhalten Einzelner gibt. An der Spitze könnte ein hoher ehemaliger Richter oder der Bundesrechnungshof stehen, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. Die damalige Leiterin der BAMF-Außenstelle in Bremen soll in 1200 Fällen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen nicht gegeben waren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.mehr...

Berlin/München. Für die SPD ist die Sache klar: Die Verantwortung für Missstände beim Flüchtlingsbundesamt trägt die Union. Doch was ist tatsächlich in der Bremer Außenstelle abgelaufen? Und wie neutral sind die Dolmetscher des BAMF?mehr...

München. Innenminister Horst Seehofer (CSU) will den Korruptionsverdacht im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge genauestens prüfen lassen. „Ich möchte wissen, ob es hier Systemmängel gibt, die solche Dinge ermöglichen“, sagte er dem ZDF-Magazin „Frontal21“. Sollte es diese geben, müsse das BAMF reformiert werden. Gestern war bekanntgeworden, dass die frühere Leiterin der BAMF-Außenstelle in Bremen im Zeitraum von 2013 bis 2016 in 1200 Fällen Asyl gewährt haben soll, obwohl die Voraussetzungen nicht gegeben waren.mehr...

Düsseldorf. Aus der SPD kommt weiter starke Kritik an den von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geplanten Auflagen beim Familiennachzug von Flüchtlingen. Der Gesetzentwurf sei für die SPD nicht zustimmungsfähig, heißt es in einem Initiativantrag an den Bundesparteitag der SPD an diesem Sonntag in Wiesbaden. Delegierte aus Nordrhein-Westfalen wollen ihn einbringen, wie ein Sprecher der Landespartei am Samstag in Düsseldorf sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der „Rheinischen Post“ (Samstag).mehr...

Düsseldorf. Aus der SPD kommt weiter starke Kritik an den von Bundesinnenminister Horst Seehofer geplanten Auflagen beim Familiennachzug von Flüchtlingen. Der Gesetzentwurf sei für die SPD nicht zustimmungsfähig, heißt es in einem Initiativantrag an den Bundesparteitag der SPD morgen in Wiesbaden. Delegierte aus Nordrhein-Westfalen wollen ihn einbringen, wie ein Sprecher der Landespartei am Samstag in Düsseldorf sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der „Rheinischen Post“.mehr...

Berlin. Um kaum ein Thema wurde in den Koalitionsverhandlungen so hart gerungen wie um den Familiennachzug von Flüchtlingen. Nun stellt sich heraus: Die Zahl der Familienzusammenführungen sinkt von selbst.mehr...

Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat neben dem mutmaßlichen Korruptionsskandal von Bremen auch Probleme mit der Vertrauenswürdigkeit von Dolmetschern. So habe die Behörde allein 2017 die Zusammenarbeit mit 30 Dolmetschern „aufgrund von Verletzungen gegen den Verhaltenskodex“ beendet, berichtet die „Bild“-Zeitung. In vielen Fällen hätten „mehrere kumulierte Verstöße“ zur Beendigung der Zusammenarbeit geführt. Zudem seien 2017 und 2018 insgesamt 2100 weitere Dolmetscher vor allem wegen fachlicher Mängel „von weiteren Einsätzen für das BAMF ausgenommen“ worden.mehr...

Berlin. Der Familiennachzug von Ausländern nach Deutschland hat nach einem Zeitungsbericht im ersten Quartal 2018 abgenommen - der aus Syrien sogar deutlich. So habe sich die Zahl der Familienzusammenführungen von syrischen Staatsangehörigen im Vergleich zum Vorjahresquartal in etwa halbiert, schreibt die „Heilbronner Stimme“ unter Berufung auf Kreise des Auswärtigen Amtes. Einen Anspruch auf Familiennachzug haben derzeit nur anerkannte Asylsuchende.mehr...

Berlin. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat nach „Bild“-Informationen neben dem mutmaßlichen Korruptionsskandal von Bremen auch Probleme mit der Vertrauenswürdigkeit von Dolmetschern. So habe die Behörde allein im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit mit 30 Dolmetschern beendet, weil diese den Verhaltenskodex verletzt hätten. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Außerdem seien 2017 und 2018 insgesamt 2100 weitere Dolmetscher vor allem wegen fachlicher Mängel „von weiteren Einsätzen für das BAMF ausgenommen“ worden, heißt es in dem Bericht.mehr...

Berlin. Bundesinnenminister Horst Seehofer will einige Hürden für die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus dem Weg räumen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf den Entwurf eines Eckpunktepapiers aus seinem Ministerium berichtet, sollen ärztliche Atteste oder fehlende Dokumente von  Ausreisepflichtigen künftig nicht mehr als Hinderungsgründe anerkannt werden, die eine Abschiebung generell unmöglich machen. Frühere Pläne, die Abschiebung von Ausreisepflichtigen in die Verantwortung des Bundes zu geben, seien dagegen vom Tisch, heißt es in dem Bericht.mehr...

Bremen. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge soll in 1200 Fällen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Gegen die Leiterin der Bremer Außenstelle sowie gegen drei Rechtsanwälte aus Bremen und Niedersachsen wird unter anderem wegen Bestechung und Bestechlichkeit ermittelt. Das sagte eine Sprecherin der Bremer Staatsanwaltschaft. In den meisten Fällen ging es um Jesiden. Die Ermittlungen laufen bereits seit mehreren Monaten.mehr...

Berlin. Nach den Korruptionsvorwürfen gegen eine frühere BAMF-Mitarbeiterin in Bremen hat das Bundesinnenministerium eine rasche Kontrolle von Asyl-Entscheidungen zugesichert. „Die in der BAMF-Außenstelle ergangenen Anerkennungsbescheide werden schnellstmöglich überprüft und gegebenenfalls zurückgenommen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Bremer Staatsanwaltschaft wirft der verdächtigen Ex-Mitarbeiterin Bestechlichkeit vor. Es geht um mindestens 1200 Fälle.mehr...

Hintergründe

20.04.2018

Wie ein Asylverfahren abläuft

Bremen. Ein Asylverfahren läuft in Deutschland in mehreren Schritten ab. Zuständig sind die Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).mehr...

Berlin. Die Bundesregierung sieht bei den Ermittlungen gegen eine ehemalige Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wegen unzulässiger Asylgewährung „sehr ernsthafte Verdachtsmomente“. Vor einer Bewertung müsse aber die Justiz ihre Arbeit machen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Erst danach könne über mögliche politische Konsequenzen gesprochen werden. Die frühere BAMF-Mitarbeiterin in Bremen soll in 1200 Fällen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren.mehr...

Bremen. Die Zahl der unrechtmäßigen Asylentscheidungen einer früheren Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Bremen ist möglicherweise höher als angenommen. Nach Recherchen von NDR, Radio Bremen und „Süddeutscher Zeitung“ gehen die Ermittler von rund 2000 Fällen in den Jahren 2013 bis 2017 aus. Bislang war von 1200 Vorgängen die Rede, in denen die Ex-BAMF-Außenstellenleiterin Antragstellern Asyl gewährt haben soll, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Gegen sie und drei weitere Beschuldigte wird auch wegen Bestechung und Bestechlichkeit ermittelt.mehr...

Bremen. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge soll in 1200 Fällen Asyl gewährt haben, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren. Gegen die Leiterin der Bremer Außenstelle sowie gegen drei Rechtsanwälte aus Bremen und Niedersachsen wird unter anderem wegen Bestechung und Bestechlichkeit ermittelt. Das sagte eine Sprecherin der Bremer Staatsanwaltschaft. In den meisten Fällen ging es um Jesiden aus Syrien. Die Ermittlungen laufen bereits seit mehreren Monaten.mehr...

Bremen/Nürnberg. Unter welchen Umständen jemand Asyl in Deutschland bekommt, ist streng geregelt. Eine BAMF-Mitarbeiterin in Bremen nahm es mit diesen Regeln wohl nicht so genau. Gegen sie wird wegen Bestechlichkeit ermittelt. Unklar ist, um wieviele Asylbewerber genau es dabei geht.mehr...

Berlin. Deutschland nimmt laut Innenminister Horst Seehofer 10 200 Umsiedlungsflüchtlinge auf. Noch im laufenden Jahr sollen so 4600 Flüchtlinge nach Deutschland kommen dürfen, sagte Seehofer in Berlin. 2019 sollen 5600 weitere folgen. Diese Menschen würden auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Zuwanderungsspanne von jährlich 160 000 bis 220 000 Personen angerechnet, sagte Seehofer. Es gehe darum, legale Maßnahmen zu eröffnen, um die Menschen nicht in illegale Maßnahmen zu drängen.mehr...

Beruf und Bildung

19.04.2018

Immer mehr Flüchtlinge als Azubis

Stuttgart. Aus humanitären Gründen, vor allem aber um den Fachkräftemangel zu verringern, bilden immer mehr Mittelständler Flüchtlinge aus. Die Erfahrungen sind oft gut; aber ein Hemmnis bleibt.mehr...

Berlin. Wer als Migrant nach Europa kommt, riskiert oft eine gefahrvolle Reise. Wer für ein Umsiedlungsprogramm ausgewählt wird, hat Glück: Er darf legal einreisen. Deutschland will nun Tausende Menschen auf diesem Weg aufnehmen.mehr...

Berlin. Deutschland nimmt laut EU-Kommission im Rahmen eines Umsiedlungsprogramms mehr als 10 000 Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten auf. Die entsprechende Zusage der Bundesregierung sei in dieser Woche eingegangen, sagte EU-Migrations- und Innenkommissar Dimitris Avramopoulos den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Programm hatte die Kommission im vergangenen Sommer aufgelegt, um besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen einen direkten und sicheren Weg nach Europa zu öffnen. Bis Herbst 2019 sollen mindestens 50 000 Flüchtlinge vor allem aus Nordafrika in der EU angesiedelt werden.mehr...

Straßburg. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im EU-Parlament zur Verteidigung der „europäischen Demokratie“ gegenüber autoritären Tendenzen aufgerufen. „Ich möchte nicht zu einer Generation der Schlafwandler gehören“, sagte er in Straßburg. „Ich möchte zu einer Generation gehören, die standhaft entschieden hat, ihre Demokratie zu verteidigen.“ Macron warb in der Rede für seine Vorschläge zur Reform der Europäischen Union. Er plädierte für die Schaffung einer „neuen europäischen Souveränität“ und eine „Antwort auf die Unordnung dieser Welt“.mehr...

Berlin. Immer mehr Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak verlassen Deutschland und verkaufen dann ihre deutschen Papiere. Nach „Spiegel“-Informationen warnt die Bundespolizei in einer vertraulichen Analyse vor einem florierenden Handel mit Identitäten im Netz. „Insbesondere deutsche Reisedokumente werden in den sozialen Medien zum Verkauf angeboten“, heißt es darin. Vor allem Syrer hätten seit Ende 2016 in der Türkei den angeblichen Verlust ihrer europäischen Dokumente, die sie als Flüchtlinge auswiesen, angezeigt. Es werde vermutet, dass die Dokumente weitergegeben wurden.mehr...

Berlin. Viele syrische Flüchtlinge haben sich gut eingelebt. Doch nicht alle halten die jahrelange Trennung von der Familie aus. Sie gehen zurück, oft mit Hilfe von Schleusern via Griechenland in die Türkei. Einige von ihnen machen auf dem Rückweg ihre Flüchtlingsausweise zu Geld.mehr...

Straßburg. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat zur Entschärfung des EU-Migrationsstreits europäische Finanzhilfen für die Aufnahme von Flüchtlingen gefordert. Er nannte in einer Rede im EU-Parlament das Ziel, die „vergiftete Debatte“ über die sogenannte Dublin-Regel und die Umverteilung von Flüchtlingen in der EU zu überwinden. „Ich schlage daher ein europäisches Programm vor, das die lokalen Gebietskörperschaften, die Flüchtlinge aufnehmen und integrieren, direkt finanziell unterstützt.“mehr...

Köln. Die Kölner CDU will die Betreiberin eines Hotels, in dem Geflüchtete untergebracht werden, nicht länger in ihrer Spitze dulden. Man erwarte, dass die in die Kritik geratene Parteifreundin von ihrem Vorstandsamt zurücktrete, hieß es in einer Mitteilung des Parteivorstandes der CDU Köln, die am Montagabend auf deren Internetseite veröffentlicht wurde.mehr...

Berlin. Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp hat die Bundesregierung aufgerufen, Länder und Kommunen zu einem Gipfeltreffen für ein neues Einwanderungsgesetz einzuladen.mehr...

Berlin. Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp hat die Bundesregierung aufgerufen, Länder und Kommunen zu einem Gipfeltreffen für ein neues Einwanderungsgesetz einzuladen. „Zwischen Union, FDP, SPD und Grünen gibt es große Schnittmengen“, sagte der FDP-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag) weiter. Er will dem Blatt zufolge im Bundesrat einen eigenen Gesetzentwurf vorlegen. Dieser sieht demnach unter anderem ein neues System vor, das die legale Zuwanderung von Fachkräften erleichtern soll.mehr...

Berlin. Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp hat die Bundesregierung aufgerufen, Länder und Kommunen zu einem Gipfeltreffen für ein neues Einwanderungsgesetz einzuladen. „Zwischen Union, FDP, SPD und Grünen gibt es große Schnittmengen“, sagte der FDP-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ weiter. Er will dem Blatt zufolge im Bundesrat einen eigenen Gesetzentwurf vorlegen. Dieser sieht demnach unter anderem ein neues System vor, das die legale Zuwanderung von Fachkräften erleichtern soll.mehr...

Luxemburg. Deutschland muss den Familiennachzug für Angehörige minderjähriger Flüchtlinge voraussichtlich großzügiger gestalten. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist für das Recht auf Familiennachzug das Alter des Flüchtlings bei EU-Einreise und Asylantrag entscheidend. Flüchtlinge, die während des Asylverfahrens volljährig werden, dürften beim Familiennachzug nicht benachteiligt werden, entschieden die Richter in Luxemburg. Allerdings müsse der Antrag innerhalb von drei Monaten nach der Asylentscheidung gestellt werden. Im Bundesinnenministerium hieß es dazu nur: „Wir haben das Urteil zur Kenntnis genommen und werten dieses nunmehr aus.“mehr...

Luxemburg. Eine 17-Jährige bittet in einem EU-Land um Asyl - und wird während des Verfahrens volljährig. Darf sie ihre Familie noch nachholen? Die Entscheidung des höchsten EU-Gerichts dürfte auch für die deutsche Praxis Konsequenzen haben.mehr...

Berlin. Einige syrische Flüchtlinge mit gültigem Aufenthaltsstatus verlassen einem Medienbericht zufolge Deutschland wieder und geben als Grund die erschwerte Familienzusammenführung an. Sie reisten ohne Visum und damit illegal in die Türkei, berichten das ARD-Politikmagazin „Panorama“ und das Funk-Reporterformat „STRG_F“. Oftmals nutzten sie dafür die Hilfe von Schleusern. Der Repräsentant des UN-Flüchtlingskommissariats in Deutschland, Dominik Bartsch, sagte „Panorama“, er habe von Einzelfällen gehört. Sie zeigten, dass Deutschland dem hohen Schutzwert der Familie nicht gerecht werde.mehr...

Düsseldorf. Die CDU/FDP-Landesregierung will das Abschiebegefängnis in Büren bei Paderborn ausbauen und die Regeln für die Insassen verschärfen. Das NRW-Kabinett habe die Eckpunkte für eine Novelle des Abschiebehaftgesetzes beschlossen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.mehr...

Köln. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) lässt die in die Kritik geratene Unterbringung von Flüchtlingen im Hotel einer CDU-Politikerin prüfen. Mehrere Kölner Medien berichteten, dass die Stadtverwaltung noch im vergangenen Herbst einen Vertrag über sieben Jahre abgeschlossen habe - mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro. Die Stadtverwaltung äußerte sich am Mittwoch nicht konkret zu den Vorwürfen. Reker habe aber einen „umfassenden Prüfauftrag“ erteilt.mehr...

Berlin. Fortsetzung im Unionsstreit über den Islam: CSU-Landesgruppenchef Dobrindt sagt, der Islam sei für Deutschland „kulturell nicht prägend und er soll es auch nicht werden“. Damit überholt er sogar seinen polternden Parteichef Seehofer.mehr...

Berlin. Der Islam soll nach Ansicht von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt für Deutschland kulturell nicht prägend werden. „Muslime, die sich in unsere Gesellschaft integrieren wollen, sind Teil unseres Landes, aber der Islam gehört nicht zu Deutschland“, sagte Dobrindt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In der Union gibt es unterschiedliche Aufassungen über die Rolle des Islams und den Umgang mit Muslimen in Deutschland.mehr...

Brüssel. Nach dem Wahlsieg der rechtsnationalen Fidesz-Partei in Ungarn haben die Spitzen der EU mahnende Worte an Ministerpräsident Viktor Orban gerichtet. EU-Ratspräsident Donald Tusk rief Orban in einem kurzen Glückwunschschreiben auf, eine konstruktive Rolle zu spielen, wenn es um den Erhalt der Einigkeit in der EU gehe. EU-Kommissionsüräsident Jean-Claude Juncker erinnerte Orban zudem an die gemeinsamen Werte der Europäischen Union. Orban hatte die EU immer wieder kritisiert. Seine Partei gewann die Parlamentswahl mit 48,8 Prozent der Stimmen unerwartet deutlich.mehr...

Schlaglichter

09.04.2018

Orban siegt bei Wahl in Ungarn

Budapest. Deutlicher als erwartet hat der EU-kritische Regierungschef Viktor Orban die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen. Seine rechtsnationale Fidesz-Partei kam auf 48,5 Prozent der Stimmen und erzielte damit eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit. Orban steht damit vor seiner vierten Amtszeit und der dritten in Folge. Zahlreich waren die Glückwünsche EU-feindlicher und rechts-populistischer Parteien in Europa zur Wiederwahl Orbans. Auch Kanzlerin Angela Merkel gratulierte dem unverhohlenen Kritiker ihrer Asyl- und Flüchtlingspolitik.mehr...

Bochum. In ihrer Heimat haben sie unterrichtet, nun sollen sie auch in Deutschland wieder an einer Schule arbeiten können: Das Projekt „Lehrkräfte Plus“ an der Ruhr-Universität Bochum will geflüchtete Lehrer für den Einsatz in nordrhein-westfälischen Schulen vorbereiten. Am Montagnachmittag (15.30 Uhr) soll das Programm in die erste Runde mit 25 überwiegend syrischen Teilnehmern starten. Dazu wird NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) erwartet.mehr...

Budapest. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban schürt bei seinen Anhängern die Ängste vor Migranten. „Man will uns wieder das Land wegnehmen“, schärft er ihnen im Wahlkampf ein. Die EU wolle Ungarn zur Aufnahme Zehntausender Asylbewerber zwingen - und nur seine Regierung könne das verhindern.mehr...

Budapest. Viktor Orban ist der Sieger der Parlamentswahl in Ungarn. Der EU-kritische Regierungschef und seine rechtsnationale Fidesz-Partei kommen auf 48,5 Prozent der Stimmen. Das teilte das Nationale Wahlbüro in Budapest am frühen Morgen mit. Fidesz könnte damit über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit verfügen. Im Wahlkampf hatte Orban fast ausschließlich das Thema Migration angesprochen und die Europäische Union wegen ihrer Asylpolitik angegriffen.mehr...

Ausland

09.04.2018

Orban siegt bei Wahl in Ungarn

Budapest. Der starke Mann in Budapest kann sich wieder einmal im Erfolg sonnen. Die wiedererrungene Zweidrittelmehrheit im Parlament gibt ihm nahezu unbegrenzte Macht. Experten befürchten, dass er sie noch stärker zur Unterdrückung kritischer Stimmen nutzen wird.mehr...

Budapest. Deutlicher als erwartet hat der EU-kritische Regierungschef Viktor Orban die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen. Auf seine rechtsnationale Fidesz-Partei entfielen 48,5 Prozent der Stimmen, teilte das Nationale Wahlbüro am frühen Morgen in Budapest mit. Fidesz könnte damit 134 Mandate im 199-sitzigen Parlament kontrollieren und würde so über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit verfügen. Im Wahlkampf hatte Orban fast ausschließlich das Thema Migration angesprochen und die Europäische Union wegen ihrer Asylpolitik angegriffen.mehr...

Berlin. Das Bundesinnenministerium hat sich hinter die Forderung des Zentralrats der Juden gestellt, Migranten im Fall von antisemitisch motivierten Gewalttaten das Bleiberecht zu entziehen. Er könne den Präsidenten des Zentralrats, Josef Schuster, in dieser Frage nur unterstützen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer der „Welt“. „Denn derjenige bringt dadurch zum Ausdruck, dass er sich gegen Grundwerte und Überzeugungen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung stellt.“mehr...

Budapest. Bei der mit Spannung erwarteten Parlamentswahl in Ungarn ist die Wahlbeteiligung überraschend hoch. Nach letzten Umfragen kann die Fidesz-Partei des EU-kritischen Ministerpräsidenten Viktor Orban mit einer absoluten Mehrheit rechnen. Ein Wahlsieg würde für Orban die vierte Amtszeit und die dritte in Folge bedeuten. Seit 2010 steuert der rechtskonservative Politiker einen Konfrontationskurs zur EU. Wegen des großen Andrangs wird erwartet, dass einige von ihnen länger offenblieben. Mit dem vorläufigen Endergebnis wird gegen Mitternacht gerechnet.mehr...

Berlin. Der seit Tagen schwelende Streit zwischen Union und SPD zum Familiennachzug von Flüchtlingen nimmt kurz vor der Kabinettsklausur in Meseberg an Schärfe zu.mehr...

München. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will die Anerkennung von im Ausland geschlossenen Vielehen abschaffen. Dazu kündigte Söder eine entsprechende Bundesratsinitiative an. Polygame Ehen seien in Deutschland strafbar. Da sei es doch absurd, dass man sich mit der Zuwanderung Polygamie ins Land hole, sagte Söder in der „Bild am Sonntag“. Auch wenn es nur relativ wenige Fälle seien, gehe es um grundlegende Werte unserer Gesellschaftsordnung. Da sei jeder Einzelfall einer zu viel, so Söder weiter.mehr...

Budapest. Der überraschende Andrang der Wähler lässt Ungarns Opposition hoffen. Ministerpräsident Orban gilt dennoch als Favorit. Im Wahlkampf schürte er die Angst vor Migranten. Sein Boykott der EU-Asylquoten beschwor einen weiteren Konflikt mit Brüssel herauf.mehr...

Berlin. Für manche Asylbewerber ist Deutschland offenbar so attraktiv, dass sie nach der Anerkennung in einem anderen EU-Land hier einen weiteren Asylantrag stellen. Die Zahl solcher unzulässigen Zweit-Anträge habe sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, berichtete die „Welt am Sonntag“. Die Zeitung beruft sich auf Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. 2017 seien 8210 solcher Anträge gestellt worden. Zwar seien solche Anträge unzulässig und würden gar nicht erst bearbeitet. Allerdings würden nicht alle Antragsteller wieder in ihr Erst-Asylland zurückgebracht.mehr...

Berlin. Der seit Tagen schwelende Streit zwischen Union und SPD zum Familiennachzug von Flüchtlingen nimmt kurz vor der Kabinettsklausur in Meseberg an Schärfe zu. SPD-Vize Ralf Stegner betonte in der „Bild am Sonntag“, seine Partei werde eine Verkleinerung des Kontingents „definitiv nicht mitmachen“. Wenn in einem Monat weniger als 1000 Angehörige kommen, dann müssten die nicht genutzten Plätze auf andere Monate übertragen werden können. „Sonst könnte man durch Verwaltungsverzögerungen den Familiennachzug politisch boykottieren.“mehr...

Berlin. Fast ein Viertel der als gefährlich eingestuften Islamisten in Deutschland sind Asylbewerber. Das geht laut „Spiegel“ aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden Stephan Thomae hervor. Demnach stuft das Bundeskriminalamt rund 1560 Männer und Frauen als „Gefährder“ oder „relevante Personen“ in der Extremistenszene ein. 362 von ihnen hätten einen Antrag auf Asyl gestellt. Bund und Länder versuchen inzwischen, Gefährder schneller abzuschieben.mehr...

Nürnberg. Bundesinnenminister Horst Seehofer will beim Thema Flüchtlinge aufs Tempo drücken und verlangt mehr Personal für das zuständige Bundesamt. Bereits im Herbst sollen außerdem erste Pilotzentren für Flüchtlinge in Betrieb gehen, in denen das gesamte Asylverfahren ablaufen soll. Spätestens bis zur Sommerpause werde er seinen „Masterplan für Migration“ ins Kabinett bringen, sagte Seehofer bei seinem Antrittsbesuch im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Sein Gesetzesentwurf soll den Familiennachzug für Menschen mit eingeschränktem Schutzstatus ab August regeln.mehr...

Nürnberg. Bei seinem Antrittsbesuch im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge lobt der neue Bundesinnenminister die Behörde - und fordert angesichts vieler neuer Aufgaben mehr Personal. Beim Thema Familiennachzug versteht er dagegen die Aufregung nicht.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hat die Äußerung von Gesundheitsminister Jens Spahn über rechtsfreie Räume in Deutschland zurückhaltend aufgenommen. Bei der Äußerung handele es sich um einen persönlichen Debattenbeitrag des Ministers, den die Regierung nicht weiter kommentiere, sagte ein Regierungssprecher der „Bild“-Zeitung. Spahn hatte in der „Neuen Zürcher Zeitung“ beklagt, der Staat habe in den vergangenen Jahren nicht mehr ausreichend für Recht und Ordnung gesorgt und als Beispiele Stadtviertel in Essen, Duisburg und Berlin genannt.mehr...

Berlin. Gut drei Wochen ist die neue GroKo erst im Amt, schon droht eine ernsthafte Belastungsprobe. Im Streit um den Familiennachzug fährt die CSU schwere Geschütze auf. Die Kommunalverbände weiß sie an ihrer Seite.mehr...

Berlin. Mit seiner Forderung in der „Neuen Zürcher Zeitung“ nach mehr „Recht und Ordnung“ in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Kritik provoziert. „Es ist nicht nachvollziehbar, wenn Bundespolitiker eine Schieflage anprangern, wo sie es eigentlich mit in der Hand haben, diese Missstände seit Jahren zu verändern“, sagte Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft GdP. Grüne und Linke warfen Spahn vor, seine eigentlichen Aufgaben als Gesundheitsminister zu vernachlässigen.mehr...

Berlin/Düsseldorf. Hat Jens Spahn recht damit, wenn er an der Durchsetzungskraft des Staates in manchen Stadtvierteln zweifelt? Und sollte er als Bundesgesundheitsminister überhaupt darüber reden? Ein Parteikollege von ihm hätte auf die „flotten Sprüche“ verzichten können.mehr...

Amman. Die Flucht vor einem Krieg kann Familien zerreißen. Das ist auch bei vielen Flüchtlingen in Deutschland so. Doch wer soll Kinder und Ehepartner nachholen dürfen? Diese Frage könnte zum ersten Streitpunkt in der neuen Bundesregierung werden.mehr...

Amman. Außenminister Heiko Maas hat die Union davor gewarnt, von dem vereinbarten Kompromiss zum Familiennachzug von Flüchtlingen abzurücken. Bei seinem Jordanien-Besuch pochte der SPD-Politiker mit Blick auf den von CSU-Innenminister Horst Seehofer vorgelegten Gesetzentwurf darauf, das beschlossene Kontingent von 1000 Flüchtlingen pro Monat auszuschöpfen. „Wir werden ganz sicherlich keinen Entwürfen zustimmen, von denen wir der Auffassung sind, dass sie in erster Linie gedacht sind, das Kontingent eher zu verringern“, sagte er.mehr...

Berlin. Die SPD warnt Bundesinnenminister Horst Seehofer vor nicht abgestimmten Verschärfungen beim Familiennachzug von Flüchtlingen. „Die SPD geht keinen Millimeter über den Koalitionsvertrag hinaus“, sagte der Vizevorsitzende Ralf Stegner der Deutschen Presse-Agentur. Ein Gesetzentwurf Seehofers sieht harte Auflagen vor für den Nachzug von Familienangehörigen mit eingeschränktem Schutzstatus und führt Auswahlkriterien auf. Darunter fallen zum Beispiel viele Syrer aus Gebieten, in denen aktuell nicht gekämpft wird.mehr...

Essen. Knapp drei Monate hat die Essener Tafel keine Ausländer mehr als Neukunden angenommen. Die Regelung entfachte bundesweit kontroverse Diskussionen. Am Mittwoch endet der Aufnahmestopp.mehr...

Berlin. Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen nach dem Willen des Bundesinnenministeriums nur unter harten Auflagen Angehörige nach Deutschland nachholen können. Das berichten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland und berufen sich auf einen Gesetzentwurf des Ministeriums. Der Familiennachzug für Menschen mit eingeschränktem Schutz ist bis Juli ausgesetzt. Danach wollen Union und SPD bis zu 1000 Familienangehörigen pro Monat den Nachzug erlauben. Ehepartnern, minderjährigen Kinder und Eltern von minderjährigen unverheirateten Flüchtlingen sollen nachziehen dürfen.mehr...

Berlin. Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen nach dem Willen des Bundesinnenministeriums nur unter harten Auflagen Angehörige nach Deutschland nachholen können. Das berichten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Innenministeriums.mehr...

Essen. Neue Kundenkarten vorübergehend nur für Deutsche: Diese Entscheidung der Essener Tafel sorgte wochenlang für heftige Debatten. Ein paar Tage später als angekündigt hebt der Verein den Aufnahmestopp für Ausländer nun wieder auf.mehr...

Essen. Die Essener Tafel nimmt ab morgen wieder Ausländer als Neukunden auf. Seit dem 10. Januar hatte die Hilfsorganisation Ausländer als Neukunden abgelehnt und damit bundesweit eine Diskussion ausgelöst. Die Tafel hatte diesen Schritt mit einem hohen Anteil an Ausländern unter ihren Kunden begründet. Gerade ältere Menschen und alleinerziehende Mütter hätten sich von fremdsprachigen jungen Männern abgeschreckt gefühlt, hieß es. Künftig sollen - unabhängig von Nationalität - Familien mit minderjährigen Kindern, Alleinerziehende, sowie Senioren bevorzugt aufgenommen werden.mehr...

Essen. Die Essener Tafel nimmt künftig wieder Ausländer als Neukunden auf. Dies hat der Vorstand des Trägervereins beschlossen. Dies trete morgen Nachmittag in Kraft, sagte der Vereinsvorsitzende.mehr...

Essen. Die Essener Tafel nimmt künftig wieder Ausländer als Neukunden auf. Dies hat der Vorstand des Trägervereins am Dienstag beschlossen. Dies trete am Mittwochnachmittag in Kraft, sagte der Vereinsvorsitzende Jörg Sartor.mehr...

Tel Aviv. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Umsiedlungsplan für Tausende afrikanische Migranten mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR endgültig gekündigt. Er habe sich intensiv mit seinem Innenminister und Bürgervertretern ausgetauscht und sich zur Aufkündigung des Abkommens entschlossen, sagte er. Israel woll die „Eindringlinge“ aus dem Land bekommen. Israel hatte am Montag eine Vereinbarung mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk zur Umsiedlung von 16 000 afrikanischen Flüchtlingen in westliche Länder nach wenigen Stunden überraschend wieder auf Eis gelegt.mehr...

Genf. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat sich nach dem überraschenden Einfrieren des Flüchtlingsdeals mit Israel optimistisch gezeigt. „UNHCR sieht es weiter als ein Abkommen, bei dem beide Seiten gewinnen“, sagte ein Sprecher in Genf. „Wir würden Israel dazu ermutigen, bald dazu zurückzukehren.“ UNHCR stehe dazu im Kontakt mit dem Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Israel hatte am Montag eine Vereinbarung mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk zur Umsiedlung von 16 000 afrikanischen Flüchtlingen in westliche Länder nach wenigen Stunden überraschend wieder auf Eis gelegt.mehr...

Essen. Knapp drei Monate hat die Essener Tafel keine Ausländer mehr als Neukunden angenommen. Die Regelung entfachte bundesweit kontroverse Diskussionen. Nun wird der Ausländer-Stopp wieder aufgehobenmehr...

Essen. Knapp drei Monate hat die Essener Tafel keine Ausländer mehr als Neukunden angenommen. Die Regelung entfachte bundesweit kontroverse Diskussionen. Nun wird der Ausländer-Stopp wieder aufgehoben.mehr...

Belgrad. Weil kaum noch Migranten über die geschlossene Balkanroute nach Westeuropa kommen, hat sich das serbische Militär von den Grenzen zu Bulgarien und Mazedonien zurückgezogen. Jetzt sei dort wieder ausschließlich die Polizei für die Grenzsicherung zuständig, berichteten die Medien in Belgrad. Auch in den Nachbarländern Serbiens waren Soldaten als Verstärkung für die Polizei eingesetzt worden, nachdem 2015 und 2016 rund eine Million Flüchtlinge über diesen Transitweg nach Österreich und Deutschland gelangt waren.mehr...

rnAbnahmeflug des neuen Airbus A350 der Lufthansa

Mit der „Dortmund“ auf 43.000 Fuß

Abfahrt an der B1 am Wochenende gesperrt

Asphalt an der Abfahrt vom Rheinlanddamm wird erneuert

Apotheke in Bork schließt

Aus dem Leben eines Apothekers

Werner Polizeichefin zieht Bilanz

Alkoholverbot ist für Wachleiterin wichtiges Thema