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Flüchtlingshelfer in Algerien

Flüchtlingshelfer in Algerien

Fethullah Sevinc zeigt den Projektplan, mit dem er nach Afrika geflogen ist.weckenbrock Foto: Tobias Weckenbrock

Ickern. Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern gibt es Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind. In einigen sogar viel mehr als in Deutschland. In Algerien, ein Land im Nordwesten Afrikas, gibt es zum Beispiel eine Grenzregion zum Land Marokko und zu einem Gebiet namens Westsahara, in der es Flüchtlingscamps gibt. In eines mit mehr als 100.000 Bewohnern ist gestern Fethullah Sevinc gereist. Er war schon im Februar dort und kehrt nun für vier Tage dorthin zurück. Es ist eine Region, die mitten in der Wüste liegt. Dort ist es heiß und trocken und die Menschen, die man Saharauis nennt, leben in Hütten und Baracken, oft ohne fließendes Wasser und elektrischen Strom.

Fethullah Sevinc, der an der Universität Politik und Islamwissenschaft studiert, will den Menschen helfen. Er sagt, er wolle ihnen etwas zurückgeben, nachdem er im Februar in vier Wochen, die er dort war, besondere Begegnungen hatte. Er will ein Jugendzentrum bauen, das dann von den Menschen vor Ort betrieben wird.Tobias Weckenbrock

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