Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Flüssiger auf die A 43 einfädeln

RIEMKE Lothar Gräfingholt In einem Schreiben an Landesverkehrsminister Oliver Wittke hat der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Riemke auf den regelmäßig auftretenden erheblichen Rückstau der Autos auf der Herner Straße durch die Zuflussregelung zur A 43, Richtung Münster, aufmerksam gemacht.

07.10.2007

 Da das Problem in den Nachmittagsstunden seine größten Ausmaße annimmt, ist das Abstellen der Anlage in dieser Zeit erbeten worden. Inzwischen liegt der Riemker CDU ein Antwortschreiben des Ministers vor, in dem auch er feststellt, dass es an der Anschlussstelle Bochum-Riemke zu den beschriebenen Rückstaus ins nachgeordnete Netz kommt. Als Grund führt er den extrem hohen Zufluss von bis zu 900 Kfz/h auf die A 43 Richtung Münster in den Nachmittagsstunden an.

Gutachter bestellt

Als Konsequenz hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW einen Gutachter mit Untersuchungen beauftragt, um eine Vorschlag zur Steuerungsoptimierung aller Zuflussregelungen im Zuge der A 43 zu erarbeiten. Der Gutachter empfiehlt, in den Spitzenstunden anstelle der konventionellen Einzelfahrzeugfreigabe ausnahmsweise zwei Fahrzeuge pro Umlauf zufahren zu lassen.

Abschalten tabu

Oliver Wittke hat daraufhin in Abstimmung mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde der Bezirksregierung Arnsberg den Landesbetrieb gebeten, an der Anschlussstelle Bochum-Riemke in Fahrtrichtung Münster alsbald die Zweifahrzeugregelung einzurichten. Ein zeitweiliges Abstellen der Anlage kommt aus mehreren dargelegten Gründen nicht in Betracht.

"Nun gilt es den Erfolg der Maßnahme abzuwarten und den Minister gegebenenfalls an sein Versprechen zu erinnern", stellt Lothar Gräfingholt fest.