Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fortschritte auf der Baustelle

Phoenix-See

Seit dem 18. Dezember fließt die Emscher in großen Teilen des See-Gebietes wieder an der Oberfläche. Die Arbeiten nehmen Konturen an und wecken das Interesse der Bürger.

HÖRDE

von Von Jörg Bauerfeld

, 06.08.2010
Fortschritte auf der Baustelle

Im Vordergrund ist die Emscher schon aus ihrer Kanalröhre befreit. Im Hintergrund ist noch ein Teil des Kanals erkennbar. Auch hier sind die Bagger schon an der Arbeit. Ganz hinten ist das alte Magazingebäude an der Faßstraße zu sehen, das erhalten bleibt.

„Das Interesse an den Arbeiten am See und der Emscher steigt stetig“, sagt Britte Kettelför, die für die Emscher Wassertechnik die Bürger in regelmäßigen Abständen über die Baufortschritte informiert. Seit Anfang des Jahres sei ausverkauftes Haus, deshalb muss sie vor Beginn der Info-Veranstaltung erst einmal selektieren. Zwischen angemeldeten Teilnehmern und nicht angemeldeten. Letztere müssen nämlich draußen bleiben, denn der Raum im ersten Stock des Info-Punktes an der Kohlensiepenstraße, in dem Britta Kettelflör ihre rund 45-minütigen Vorträge hält, fasst lediglich rund 25 Zuhörer. Oft steht die doppelte Anzahl mit fragendem Blick am Info-Gelände.

Wenn man die Entwicklung der Emscher im Bereich Hörde betrachtet, ist der Andrang sicher auch begründet, denn der Fluss ist aus dem alten Hoesch-Kanal, in dem er viele Jahre dahindümpelte, befreit. Lediglich an der Westseite des Sees, in direkter Nachbarschaft mit dem alten Magazingebäude, fließt die Emscher noch wenige Meter in der alten Kanalröhre. Auch im Osten, unterhalb der B236n sind die Bagger bei der Arbeit, um das Emscherufer neu zu formen. Dabei ist hier ein beträchtlicher Erdaushub von Nöten, um das Flussbett auf See-Niveau zu bringen.

Hier wird auch eine von zwei Hochwasserüberlaufschwellen dafür sorgen, dass die Emscher nicht unkontrolliert über die Ufer tritt und das schöne neue Baugebiet überflutet. Gibt‘s zu viel Wasser, wird ein Teil davon in den See geleitet und so der Wasserdruck genommen.

  • Auf einer Länge von 1,3 Kilometern verläuft die Emscher-Trasse jetzt am Nordufer des Sees und trifft im Westen auf den Hörder Bach, der im Übrigen ab September in seinem neuen Bett fließen wird.