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Fortuna plant «mit vollem Tempo» für Liga eins

Düsseldorf (dpa) Nun ist es amtlich: Fortuna Düsseldorf ist nach 15 Jahren Abstinenz zurück in der Fußball-Bundesliga und plant «mit vollem Tempo» für die neue Spielzeit. «Auf uns warten große Herausforderungen», sagte Fortunas Vorstandsvorsitzender Peter Frymuth der Nachrichtenagentur dpa.

Fortuna plant «mit vollem Tempo» für Liga eins

Fortuna Düsseldorf spielt in der nächsten Saison in der Bundesliga. Foto: Marius Becker

Am Dienstagabend hatte Hertha BSC mitgeteilt, auf einen weiteren Einspruch gegen die Wertung des verlorenen Relegationsspiels zu verzichten. «Gott sei Dank ist dieser formale Akt erledigt», erklärte Frymuth. Der Fortuna-Boss äußerte zwar Verständnis, dass Berlin alle Möglichkeiten geprüft habe, aber «die Verärgerung über die Art und Weise, wie sie dabei mit uns umgegangen sind, ist immer noch groß.» Noch deutlichere Worte fand Düsseldorfs Finanzvorstand Peter Jäger. «Was mich betrifft, haben 17 andere Zweitligisten einen Fan mehr, wenn es gegen Hertha geht», sagte Jäger der «Rheinischen Post».

Das Relegations-Rückspiel am 15. Mai in Düsseldorf war unter skandalösen Umständen zu Ende gegangen. Zuschauer hatten den Platz vor dem Schlusspfiff gestürmt. Die Partie konnte erst nach über 20 Minuten Unterbrechung fortgesetzt werden. Das 2:2 besiegelte nach der Hinspiel-Niederlage (1:2) Herthas Abstieg. Die Berliner legten vor dem Sportgericht und anschließend dem Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Protest ein - vergeblich. Auf eine Berufung vor dem Schiedsgericht verzichtet Hertha jetzt mangels Erfolgschancen.

«Endlich können unserer Planungen für die Bundesliga mit vollem Tempo weitergehen», sagte Frymuth. Der Etat für das Team verdoppelt sich von 7,5 auf 15 Millionen Euro. Die ersten acht Neuzugänge, unter ihnen Du Ri Cha (Celtic Glasgow) sowie die beiden Augsburger Axel Bellinghausen und Nando Rafael, stehen fest. Die meisten Neuzugänge gaben der Fortuna allerdings erst ihre Zusage, als das Urteil des DFB-Bundesgerichts feststand. «Wir werden aber noch den ein oder anderen Spieler dazu verpflichten», sagte Frymuth. Die Verhandlungen seien nun einfacher.

Bei den Transfers gilt es die Lücken von bislang acht Abgängen zu schließen. Dazu gehören auch Stammspieler wie Maximilian Beister (ausgeliehen vom Hamburger SV) oder Assani Lukimya-Mulongoti (Werder Bremen). Beim Trainingsauftakt am 29. Juni wird Trainer Norbert Meier wohl noch nicht die komplette Mannschaft begrüßen können.

Vielleicht klappt es bis zur Saisoneröffnung am 11. und 12. August. Die aufgrund des juristischen Streits abgesagte Aufstiegsfeier wird an diesem August-Wochenende aber anders als geplant nicht nachgeholt. «Eine Aufstiegsfeier mit der ganzen Euphorie ist uns genommen worden. Das kann man nicht nachholen», sagte Frymuth.

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