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Mutmaßlicher Sexualstraftäter aus Viersen festgenommen

Fotofahndung führt Polizei in Krefelder Hotel

Krefeld Tausende Fotos und Videos soll ein Mann vom Missbrauch zweier Kinder in seiner Wohnung gemacht haben. Wenige Stunden nach der Veröffentlichung von Fahndungsfotos gab es eine Festnahme.

Fotofahndung führt Polizei in Krefelder Hotel

In dieser Wohnung in Viersen soll der mutmaßlicher Sexualstrafttäter gewohnt und Tausende Fotos und Videos vom Missbrauch zweier Kinder gemacht haben. Foto: dpa

Er soll fast 4000 Fotos und Videos vom Missbrauch zweier Jungen im Darknet verbreitet haben: Wenige Stunden nach einer öffentlichen Fahndung mit Fotos des Verdächtigen haben die Ermittler am Niederrhein einen mutmaßlichen Sexualstraftäter festgenommen.

Der 45-Jährige soll mindestens zwei etwa 7 und 10 Jahre alte Jungen mehrfach missbraucht haben. In der Nacht zum Dienstag sei der Mann in einem Hotel in Krefeld festgenommen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit.

Tausende Fotos und Videos im Darknet

Insgesamt liegen den Behörden nach eigenen Angaben mehr als 3800 Bild- und Videodateien vor, die in einer Dachgeschosswohnung entstanden sind. Sie wurden auf einer kinderpornografischen Plattform im verschlüsselten Teil des Internets veröffentlicht.

Doch zunächst schlugen alle Versuche der Ermittler fehl, den Sexualstraftäter auf den Bildern und Videos zu identifizieren. Auch die Opfer und den Tatort konnten sie nicht bestimmen. Am Montag entschieden sie sich deshalb, Fotos des Mannes zu veröffentlichen.

Wohnung des Festgenommen in Viersen durchsucht

Sehr schnell seien beim Bundeskriminalamt zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Dadurch habe man den 45-Jährigen Deutschen identifizieren können. Noch am Montag sei seine Wohnung in Viersen durchsucht worden. Dabei seien elektronische Datenträger sichergestellt worden - von dem Verdächtigen fehlte allerdings jede Spur.

Er sei schließlich in der Nacht zum Dienstag um 2.45 Uhr festgenommen worden. Widerstand habe er nicht geleistet. Noch am Dienstag soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden. Hinweise auf weitere Opfer gebe es nicht, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Badle.

dpa

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