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World Press Photo Award

Fotostrecke: Die besten Pressefotos des Jahres

Amsterdam Sichtlich erschöpft, aber mit weit aufgerissenen Augen reicht ein Flüchtling am ungarisch-serbischen Grenzübergang Röszke ein Baby durch den Stacheldrahtzaun. Fotograf Warren Richardson hielt diese Szene im August 2015 fest - es ist das Pressefoto des Jahres. Es ist nicht das einzige Bild, das Gänsehaut hinterlässt.

Fotostrecke: Die besten Pressefotos des Jahres

Das Pressefoto des Jahres: Der australische Fotograf Warren Richardson überzeugte die Jury mit diesem Bild am ungarisch-serbischen Grenzübergangs.

Der australische Fotograf Warren Richardson ist damit Sieger des mit 10.000 Euro dotierten renommierten Wettbewerbes World Press Photo, machte die Jury am Donnerstag in Amsterdam bekannt. Richardson machte die Aufnahme in der Nacht vom 28. August 2015 an der Grenze von Serbien zu Ungarn.

Es zeigt einen Mann, der sein Kind durch den Stacheldraht reicht. Er musste nach eigenen Angaben das Foto bei Mondschein aufnehmen. „Blitzlicht konnte ich nicht benutzen, während die Polizei diese Leute suchte, sonst hätte ich sie verraten.“

World Press Photo 2015

Das Pressefoto des Jahres: Der australische Fotograf Warren Richardson überzeugte die Jury mit diesem Bild am ungarisch-serbischen Grenzübergangs.
Platz eins in der Kategorie "Singles in the People Category": Der slowenische Fotograf Matic Zorman gewann mit seinem Bild des kleinen Mädchens diese Kategorie. Mit einem Regenschutz bedeckt stand das Mädchen im Oktober 2015 in der Schlange eines Registrierungscamps in Presevo, Serbien.
Der zweite Platz in der Kategorie "Singles in the Nature": Der mexikanische Fotograf Anuar Patjane Floriuk fing die Szenerie unter Wasser ein, in der Taucher einen Wal und seinen Neugeborenen beobachten.
Erster Platz in "Stories in the Daily Life Category": Für die New York Times dokumentierte Fotograf Daniel Berehulak die Arbeit des chilenischen Wissenschaftlers Ernesto Molina, der im Dezember 2016 zusammen mit seinem Team Meerwasserproben in der Antarktis gesammelt hatte.
Dritter Platz in der Kategorie "Long Term Projects": Die Architektur der Diktatur in Nordkorea.
Dritter Platz in der Kategorie "Stories in the Contemporary Issues": Mit einer Bilderserie, in der zwei schwangere Frauen porträtiert wurden, belegte Fotograf Francesco Zizola den dritten Platz.
Dritter Platz in der Kategorie "Stories in the Spot News": Mit diesem Foto von der syrisch-türkischen Grenze erreichte der türkische Fotograf Bulent Kilic den dritten Platz dieser Kategorie.
Zweiter Platz in der Kategorie "singles in the Sports": Mit diesem Schattenspiel überzeugte Fotograf Greg Nelson die Jury. Für die Sports Illustrated hielt er die Szenerie während des Basketballspiels zwischen Wichita State und Indiana fest.
Der erste Platz in der Kategorie "Long Term Projects": Mit ihrer Porträserie aus den Jahren 2013 bis 2015 belegte Mary F. Calvert den ersten Platz dieser Kategorie. Die Fotografin porträtierte Soldatinnen der US-Armee, die während ihrer Dienstzeit sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren.
Erster Platz in "Stories in the General News": Mit einem Boot erreichen Flüchtlingen im November 2015 die Küste von Lesbos. Dieses Bild des russischen Fotografen Sergey Ponomarev für die The New York Times überzeugte die Jury.
Zweiter Platz in "General News": Ein verwundetes syrisches Mädchen wird von einem Verwandten getröstet, während sie auf die Versorgung in einem Krankenhaus ind er Region Douma wartet. Abd Doumany schoss dieses Foto.
Zweiter Platz in der Kategorie "Spot News": Der kolumbianische Fotograf Roberto Schmidt hielt diesen Moment des Erdrutsches am Mount Everest im April 2016 fest. Bei dem tragischen Unglück starben 22 Menschen.
Zweiter Platz in "Stories in the People category": Jedes Jahr wird in dem kleinen Dorf Colmenar Viejo ein Maya-Mädchen gekürt. Der spanische Fotograf Daniel Ochoba de Olza erzielte mit den Bildern dieser traditionellen Feier den zweiten Platz dieser Kategorie.
Dritter Platz in "Nature": Der deutsche Fotograf Christian Ziegler hat mit seinem Foto für das Magazin National Geographic den dritten Platz erreichen können.
Dritter Platz in der Kategorie "Stories in the Sports": Das Foto zeigt ein Freundschaftsspiel des Ebola Survivors Football Clubs in Sierra Leone.
Erster Platz in der Kategorie "Singles in the Nature": Gespenstische Szenen an der australischen Küste. Fotograf Rohan Kelly hielt den Moment des Wolken-Tsunamis in seinem Bild fest, während Badegäste weiterhin in der Sonne lagen.
Dritter Platz in "Singles in the People category": Mit diesem Familienporträt einer syrischen Flüchtlingsfamilie in einem Camp im Libanon gewann Fotograf Dario Mitidieri den dritten Preis dieser Kategorie.
Zweiter Platz in der Kategorie "Singles, Spot News": Der Stern-Fotograf Corentin Fohlen hielt die Demonstration in Frankreich nach der Attacke auf die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo in seinen Bildern fest. Mit diesem Foto belegte er den zweiten Platz in der Kategorie.
Erster Platz in der Kategorie "Singles in the Daily Life": Kevin Frayer fotografierte chinesische Männer bei ihrer schweren körperlichen Arbeit.
Erster Platz in der Kategorie "General News": Mauricio Lima fotografierte für die New York Times die Arbeit eines Arztes, der die schweren Brandverletzungen eines 16-Jährigen in Hasaka, Syrien.
Dritter Platz in der Kategorie "Singles, Contemporary Issues": John J. Kim fotografierte die Demonstrationen gegen Polizeigewalt in Chicago.

Die Jury des World Press Photo würdigte die starke Aussagekraft der Aufnahme. „In seiner Einfachheit, vor allem durch das Symbol des Stacheldrahtes, entfaltet es eine solche Kraft“, sagte der Vorsitzende Francis Kohn. 

Die Jury zeichnete 41 Fotografen aus 21 Ländern aus. Insgesamt hatten sich rund 5800 Fotografen mit etwa 83.000 Fotos um Preise in acht Kategorien beworben. 

Von dpa

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