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Frankfurt setzt gegen Hertha auf Griechen-Sturm

Frankfurt/Main (dpa) Angespannt geht Friedhelm Funkel in seine fünfte Saison als Trainer beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. «Ich habe ja schon viel erlebt, aber aufgeregt bin ich immer noch», sagte der 54-Jährige vor dem Saisonstart gegen Hertha BSC Berlin.

Auch die Spieler hat die Nervosität gepackt. «Wir arbeiten unheimlich konzentriert. Je näher der Tag kommt, je höher ist aber die Anspannung», erklärte Innenverteidiger Marco Russ. «90 Minuten Vollgas» erwartet Funkel von seinen Schützlingen für einen gelungenen Saisonstart gegen Berliner, die mit dem 2:0 in der UEFA-Cup-Qualifikation in Ljubljana schon Matchpraxis sammelten. «Vielleicht sind sie ein bisschen müde, das wäre ein kleiner Vorteil für uns», meinte Verteidiger Patrick Ochs.

Für die nötigen Tore sollen bei den Frankfurter zwei Griechen sorgen. Neben Kapitän Ioannis Amanatidis wird Neuzugang Nikos Liberopoulos sein Debüt in der Bundesliga. Wenn es so erfolgreich verläuft wie das des Tschechen Martin Fenin, dürfte die Eintracht dem angestrebten «Dreier» nahe sein. Denn Fenin traf in seinem ersten Spiel im Februar 2008 eben bei Hertha BSC gleich dreifach.

Auch wenn sich Funkel ins Sachen Startelf bedeckt hält, so ist das Team zu erwarten, das sich im letzten Test beim 1:1 gegen den spanischen Rekordmeister Real Madrid achtbar schlug. Es fehlen die verletzten Neuzugänge Zlatan Bajramovic und Ümit Korkmaz, auch Benjamin Köhler und Aleksandr Vasoski sind nicht dabei.

Funkel dämpft die Saison-Erwartungen des Eintracht-Umfeldes. «Irgendwas mit Platz fünf zu versprechen, das kann ich nicht, das bin ich nicht», erklärte der Eintracht-Coach. Ziel der Mannschaft sei es, sich in allen Bereichen zu verbessern. «Ob sich das in der Tabelle auswirkt, weiß ich nicht.»

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