Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Frankreich: Ermittlungsverfahren gegen Ägypter wegen Terrorverdachts

Paris.

Frankreichs Justiz ermittelt wegen Terrorverdachts gegen einen Ägypter, bei dem Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoff und Gift gefunden wurden. Gegen ihn sei ein Verfahren wegen terroristischer Vereinigung eingeleitet worden, hieß es aus Justizkreisen. Innenminister Gérard Collomb hatte zuvor verkündet, dass ein Anschlag vereitelt worden sei. Ein zweiter Festgenommener wurde nach Angaben aus Justizangaben inzwischen entlastet und wird nicht mehr verdächtigt. Anders als von Collomb dargestellt, handele es sich nicht um den Bruder des Verdächtigen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Letztes Plädoyer im NSU-Prozess beendet - Urteil im Juli?

München. Nach mehr als fünf Jahren und mehr als 430 Verhandlungstagen steuert der NSU-Prozess auf das Urteil zu: Die Verteidigerin der Hauptangeklagten Beate Zschäpe, Anja Sturm, beendete das letzte Plädoyer in dem seit Mai 2013 laufenden Mammutverfahren. Nun muss sich das Münchner Oberlandesgericht noch mit letzten Beweisanträgen der Zschäpe-Verteidiger befassen. Danach dürfte der Weg für ein Urteil gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin und die insgesamt vier Mitangeklagten frei sein.mehr...

Schlaglichter

Utøya-Terrorist scheitert mit Beschwerde gegen Haftbedingungen

Straßburg. Der unter seinem früheren Namen Anders Behring Breivik bekannte norwegische Massenmörder ist endgültig mit einer Beschwerde gegen seine Haftbedingungen gescheitert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies den Antrag des rechtsextremen Terroristen, der inzwischen Fjotolf Hansen heißt, als offensichtlich unbegründet ab. Das oberste norwegische Gericht hatte im vergangenen Jahr geurteilt, dass die Haftbedingungen nicht gegen die Menschenrechte des Gefangenen verstießen.mehr...

Schlaglichter

Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen

Berlin. Nach der Festnahme des Biobomben-Bauers in Köln hat Generalbundesanwalt Peter Frank vor der Gefahr durch Anschläge mit biologischen Kampfstoffen gewarnt. „Wir müssen uns davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen“, sagte Frank in einem Interview mit den ARD-Tagesthemen. Sicherheitsbehörden beobachteten schon seit einiger Zeit, dass Anschläge auf unterschiedliche Arten und Weisen begangen werden könnten. Terroristen seien „insoweit sehr kreativ und versuchen asymetrisch alle möglichen Szenarien auszutesten“.mehr...

Schlaglichter

Merkel unter Druck: Italien sagt zu Flüchtlingsrücknahme No

Rom. Bereits vor einem Sondertreffen mit mehreren EU-Staaten erleidet Kanzlerin Angela Merkel beim Bemühen um bilaterale Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen einen Rückschlag. Italiens Innenminister Matteo Salvini lehnte es ab, dort registrierte und nach Deutschland weitergereiste Asylbewerber zurücknehmen. Am Sonntag will Merkel mit Regierungschefs besonders betroffener EU-Mitglieder in Brüssel beraten und sie zu bilateralen Vereinbarungen mit Deutschland bewegen. Merkel steht extrem unter Druck: Die CSU hatte ihr eine Frist bis Ende Juni für solche bilateralen Vereinbarungen gegeben.mehr...

Schlaglichter

Gift-Fund in Köln: Anschlag mit Biobombe geplant

Köln. Das in einem Kölner Hochhaus sichergestellte hochgiftige Rizin war laut Bundeskriminalamt für einen Anschlag neuer Dimension mit einem biologischen Sprengsatz geplant. „Hier gab es schon ganz konkrete Vorbereitungen zu einer solchen Tat, mit einer, wenn Sie so wollen, Biobombe.“ Das sagte BKA-Präsident Holger Münch dem RBB-Inforadio. Der verdächtigte 29-jährige Tunesier stand nach neuen Erkenntnissen der Ermittler zudem in Kontakt zu „Personen aus dem radikal-islamistischen Spektrum“. Der Tunesier war nach dem Gift-Fund vor gut einer Woche verhaftet worden.mehr...

Schlaglichter

Europol: Terror-Gefahr durch Islamisten bleibt hoch

Den Haag. Die Gefahr von Terror-Anschlägen bleibt hoch. Im vergangenen Jahr habe es in Europa doppelt so viele islamistisch motivierte Anschläge gegeben wie im Jahr zuvor, heißt es im Terrorismus-Bericht von Europol. Es habe sich aber zunehmend um Einzeltäter gehandelt, die aus der EU stammten und sich dort radikalisiert hätten. Für die meisten Anschläge in Europa waren nationalistische und separatistische Gruppierungen verantwortlich. Im vergangenen Jahr hatten neun EU-Mitgliedsstaaten rund 200 Anschläge gemeldet. 68 Menschen waren getötet und 844 verletzt worden.mehr...