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Friedhöfe sorgen für Kummer

Friedhöfe sorgen für Kummer

Auf dem Friedhof in Werne-Stockum gibt es nicht nur Sarggräber. RN-FOTO Wellerdiek Foto: Andrea Wellerdiek

Werne. Viele Menschen wollen heute nicht mehr in einem Sarg beerdigt werden, wenn sie einmal sterben. Eine beliebte andere Möglichkeit sind Einäscherungen. Die Menschen werden also nach ihrem Tod verbrannt. Die Asche wird in eine Urne gefüllt und diese dann in ein kleines Urnengrab heruntergelassen. Vergleicht man die Kosten für eine solche Bestattung, dann erklärt sich recht schnell, warum Urnenbestattungen „im Trend“ sind: Sie sind einfach viel günstiger. Und genau das macht vielen Städten und Kirchengemeinden inzwischen ziemlich zu schaffen. Ihnen fehlen dadurch wichtige Geld-Einnahmen. Und darüber hinaus müssen die Friedhöfe oftmals umgebaut werden. Um das zu stemmen, suchen viele Städte und Gemeinden Rat bei Experten. Das hat man auch in Werne schon gemacht – zuletzt für den Friedhof in Stockum. Dort ist sogar schon einiges passiert. Eine Gemeinschaftsanlage für Erd- und Urnenbestattungen gibt es bereits. Wenn es viele Interessenten gibt, soll noch eine weitere hinzukommen. Außerdem sind Baumgrabstätten geplant. Wüsste der frühere König Karl der Große davon, dann würde er sich wohl im Grab umdrehen. Denn zu seiner Zeit (im 8. und 9. Jahrhundert) hätte es so etwas nicht gegeben. Karl hatte es nämlich verboten. Und das Verbot wirkte lange. Erst im 19. Jahrhundert gab es in Deutschland wieder Feuerbestattungen.

Felix Püschne

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