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Fritteuse umgekippt: Zweijähriger nicht mehr in Lebensgefahr

Mit heißem Fett übergossen

Nach dem tragischen Unglück in Eving schwebt der zweijährige Junge nicht mehr in Lebensgefahr. In der Küche einer Wohnung am Hechtweg war am Sonntagabend eine Fritteuse umgekippt. Das heiße Fett in ihr verbrühte den Jungen, er erlitt schwerste Verbrennungen. Auch ein 13-jähriger Junge wurde schwer verletzt. Jetzt gibt es Hinweise, wie es zu dem Unglück kam.

EVING

, 17.07.2017
Fritteuse umgekippt: Zweijähriger nicht mehr in Lebensgefahr

Bei dem schlimmen Unfall am Hechtweg erlitt ein zweijähriger Junge lebensgefährliche Verletzungen. Foto: Rene Werner/ Ida News

Aktualisierung 16.20 Uhr: Außer Lebensgefahr

Gute Kunde aus dem Krankenhaus: Nach Auskunft der Polizei schwebt der zweijährige Junge, der nach dem Umkippen eine Fritteuse mit heißem Fett schwere Verbrennungen erlitt, nicht mehr in Lebensgefahr.

Aktualisierung 10.22 Uhr: Unbemerkt in die Küche gegangen

Nach Auskunft der Feuerwehr war eine Großfamilie am Sonntag in der Evinger Wohnung am Hechtweg zusammengekommen. Der Zweijährige war gegen 18.30 Uhr unbemerkt mit einem verwandten, 13-jährigen Jungen in die Küche gegangen. Von dort hörten die Erwachsenen plötzlich einen lauten Schrei. Es war die in Betrieb befindliche Fritteuse heruntergefallen. Das heiße Fett hatte sich zum Großteil über den kleinen Jungen ergossen. Auch der 13-Jährige wurde verletzt und erlitt Verbrennungen an beiden Füßen. Die Polizei sieht bisher keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden und geht von einem tragischen Unfall aus.

Erstmeldung 8.30 Uhr: Verbrennungen am ganzen Körper

Der zweijährige Junge, so berichtet die Feuerwehr am Montagmorgen, wurde von einem Rettungshubschrauber mit schwersten Verbrennungen am ganzen Körper in eine Bochumer Spezialklinik geflogen. Wie die Feuerwehr berichtet, stuften die Notärzte vor Ort seinen Zustand als kritisch ein. Ein 13-jähriger Junge erlitt durch das heiße Fett Verbrennungen an beiden Füßen. Er wurde in ein Dortmunder Krankenhaus eingeliefert.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Junge (2) mit Fett übergossen

In Lebensgefahr schwebt ein zweijähriger Junge nach einem schweren Unfall, der sich am Sonntagabend in einem Mehrfamilienhaus am Hechtweg im Dortmunder Stadtteil Eving ereignet hat.
17.07.2017
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Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Der zweijährige Junge wurde von dem heißen Fett übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er wurde in eine Bochumer Spezialklinik geflogen.© Foto: René Werner/ IDA News
Schlagworte Eving

Elf weitere Menschen, die sich zu dem Zeitpunkt in der Wohnung aufhielten, wurden von Fachkräften der Feuerwehr psychologisch betreut. Ein 41-jähriger Angehöriger musste vom Rettungsdienst wegen eines Schocks behandelt werden, konnte aber anschließend zuhause bleiben. Aufgrund der erst sehr unübersichtlichen Lage löste die Feuerwehr einen Großalarm aus, bei dem drei Rettungswagen, zwei Notärzte, ein Kindernotarzt, der Leitende Notarzt sowie der Rettungshubschrauber zu Einsatz kamen. 

 

 

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