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Froschloch am Startblock

HOMBRUCH Frei- oder Naturbad, Umbau oder Stillstand - im Froschloch häufen sich sprichwörtlich die offenen Fragen. Zur Klärung traf sich Dienstag die Ratsfraktion der Grünen mit den Betreibern des neuen Bades.

von Von Caroline Uschmann

, 30.10.2007
Froschloch am Startblock

Claudia Heckmann, Grünen-Sprecherin Barbara Brunsing und Jürgen Brunsing (von links) am Froschloch.

"Es tut sich was im Froschloch" - dies ist einerseits die wichtigste Vor-Ort-Erkenntnis für Jürgen Brunsing, sportpolitischer Sprecher der Grünen, und dies sollen auch bald die ratlosen Ex-Freibadbesucher "ganz offiziell" erfahren. Claudia Heckmann, Geschäftsführerin der "Sportwelt", die Betreibergesellschaft des zukünftigen Naturbades, will am verwaisten Tor ein Schild anbringen. "Eröffnung im nächsten Jahr", wird die Aussage darauf in etwa lauten.

Damit soll das Ziel des kompletten Umbaus, das die Hombrucher Grünen schon seit rund zwei Jahren verfolgen, nun vorangetrieben werden. "Wir wünschen uns als Eröffnungsmonat den August", sagte Claudia Heckmann gestern. "Das setzt voraus, dass wir im Februar anfangen können zu bauen."

Die ersten Schritte sind bereits erfolgt: Im September wurde der unterirdische Brunnen gebaut, der die Wasserversorgung gewährleisten soll. Die Bohrlöcher sind schon wieder geschlossen. "Mit dem Brunnen zeigen sich wesentliche Eigenschaften eines Naturbades", erklärt Claudia Heckmann.

"Das Wasser wird nicht gechlort, sondern im Brunnen gefiltert. Die Ableitung kann deshalb auch durch den Kirchhörder Bach erfolgen." Und die einzige Heizung soll die Sonne sein - mit etwa 24 Grad Wassertemperatur rechnet die Geschäftsführerin in einem guten Sommer. Und damit der nächste Sommer auch wirklich ein guter wird, bleibt es das feste Ziel, das neue Froschloch zumindest einmal in Betrieb zu nehmen.