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Früherer WDR-Hörfunkdirektor Manfred Jenke gestorben

Berlin.

Der frühere WDR-Hörfunkdirektor Manfred Jenke ist tot. Der Journalist starb am Sonntag im Alter von 86 Jahren in Berlin, wie seine Familie am Montag mitteilte. Der 1931 als Sohn eines Kaufmanns in der Türkei geborene Jenke wuchs in Berlin und nach 1945 in Hannover auf, wo er seine Laufbahn bei der „Hannoverschen Presse“ begann. Nach einem einjährigen Aufenthalt als Korrespondent in Südafrika ging Jenke 1953 zur der DGB-Wochenzeitung „Welt der Arbeit“ nach Köln. Drei Jahre später wechselte er zum Norddeutschen Rundfunk. Unter anderem moderierte er das Magazin „Panorama“. Von 1974 bis 1993 war er Hörfunkdirektor des Westdeutschen Rundfunks. Außerdem vertrat er die ARD bei der Europäischen Rundfunkunion und war zweimal Vorsitzender der ARD-Hörfunk-Kommission.

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