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Frühstart endet für Urlauber im Stau

Hamburg (dpa) Entgegen den Prognosen sind die Urlauber von den an diesem Wochenende befürchteten Mega-Staus weitgehend verschont geblieben.

Frühstart endet für Urlauber im Stau

Stehender Verkehr auf der A3.

Zwar gab es am Samstag in Bayern sowie in Niedersachsen und im Großraum Hamburg Staus bis zu 20 Kilometern und nervenzehrende «stop- and-go» Passagen, doch blieb den meisten stundenlanges Stehen im heißen Auto erspart. Ein Sprecher des für Bayern zuständigen Verkehrslagedienstes beim Polizeipräsidium Oberbayern sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa am Nachmittag in München: «Momentan ist nicht viel los.»

Wer sich früh auf den Weg in den Süden gemacht hatte, wurde allerdings in Bayern und auch in Österreich gebremst: Nach einer Massenkarambolage auf der Autobahn A 3 bei Vilshofen in Bayern, bei der neun Menschen verletzt wurden, bildete sich rasch am frühen Morgen ein 20-Kilometer-Stau. Der Polizei in Passau zufolge waren sieben Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt.

Urlaubsverkehr, der Ferienbeginn in Bayern und das Formel-1-Rennen in Ungarn waren die Ursache für lange Staus auf den österreichischen Autobahnen. Vor dem Tauerntunnel auf der A10 stauten sich die Autos Richtung Süden auf über 35 Kilometern. Der Österreichische Automobilclub ÖAMTC empfahl Reisenden in Richtung Italien, die A10 zu meiden, da man für die rund 200 Kilometer lange Strecke bis zur italienischen Grenze mit acht Stunden Fahrtzeit rechnen müsse. Richtung Ungarn ging auf rund 20 Kilometern nichts mehr, teilten die österreichischen Automobilclubs mit.

Mehrere kleine Unfälle auf der Autobahn 7 behinderten am Samstag den Reiseverkehr in Richtung Norden. «Wir haben zwischen Berkhof und Hannover-Anderten auf mehr als 30 Kilometern Stop and Go», sagte ein Sprecher der Polizei in Hannover. «Es ist Bettenwechsel-Tag. Das merkt man. Und jede kleine Störung auf der A 7 führt dann zu mordsmäßigen Staus», meinte der Polizeisprecher. Auch rund um Hamburg mussten sich die Reisenden in Geduld üben. Zwischen dem Horster Dreick und dem Autobahnkreuz Hamburg-Südost staden die Fahrzeuge auf einer Länge von 16 Kilometern Stoßstange an Stoßstange.

In Frankreich waren die Staus schon Samstagmorgen insgesamt 300 Kilometer lang. Die Verkehrsdienste warnten vor einem neuen Rekord von landesweit mehr als 1000 Kilometern. Besonders dichter Verkehr herrschte bei Paris und um Lyon sowie im Rhône-Tal. Sehr dichter Reiseverkehr herrschte schon am Morgen auch in Italien. Millionen Italiener starteten in die Ferien, was zu schleppendem Verkehr auf den Autobahnen von Mailand und Bologna gen Süden führte.

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