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Fünf NRW-Ministerpräsidenten und Sänger Maffay ehren Israel

Düsseldorf. Zu Ehren Israels ist der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Montag mit seinen vier noch lebenden Amtsvorgängern in der Düsseldorfer Staatskanzlei zusammengekommen. Der 70. Jahrestag der Gründung Israels vereine über Parteigrenzen hinweg, sagte Laschet. NRW pflegt seit den 60er Jahren intensive Beziehungen zu Israel. Daran hätten auch seine Vorgänger Hannelore Kraft (SPD), Jürgen Rüttgers (CDU), Peer Steinbrück (SPD) und Wolfgang Clement mitgearbeitet, erklärte Laschet.

Fünf NRW-Ministerpräsidenten und Sänger Maffay ehren Israel

Peer Steinbrück (SPD, l.-r.) Hannelore Kraft (SPD), Armin Laschet (CDU), Jürgen Rüttgers (CDU), Wolfgang Clement. Foto: Federico Gambarini

Besonders seien aber die Verdienste des langjährigen Ministerpräsidenten Johannes Rau um die Versöhnung und Verständigung mit Israel zu würdigen. Rau, der 2006 starb, durfte im Jahr 2000 als damaliger Bundespräsident als erster Deutscher eine Rede im israelischen Parlament halten.

An der Feierstunde in der Landeshauptstadt nahmen neben Israels Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, unter anderem auch der Sänger Peter Maffay, die ehemaligen Bundestagspräsidenten Rita Süssmuth und Norbert Lammert sowie die Witwe des langjährigen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Gisèle Spiegel, teil.

Laschet kündigte zu Ehren des israelischen Staatsgründers ein neues „David Ben Gurion Stipendium“ an, das Doktoranden der Informatik und Ingenieurwissenschaften aus NRW ermöglichen soll, in Israel zu forschen. „Das Existenzrecht Israels ist Teil unserer Staatsräson“, betonte er. „Daran wird sich nichts ändern - egal, wer in Deutschland regiert.“ Issacharoff bezeichnete Nordrhein-Westfalen als Pionier der deutsch-israelischen Beziehungen.

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