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Fünf «Uraufführungen» des Festivals TERRORisms

Stuttgart (dpa) Im Zentrum des Theaterfestivals TERRORisms stehen fünf Uraufführungen, die im Rahmen eines Projekts der Union des Théâtres de l'Europe (U.T.E.) entstanden sind. In Stuttgart kommen sie einmalig innerhalb von fünf Tagen auf die Bühne.

Tel Aviv: «God Waits at the Station» befasst sich mit einem Selbstmordattentat während der zweiten Intifada. Das Stück berichtet von Gewalt und Kontergewalt, von einer Spirale, die zum Leben dazu gehört und unauflösbar scheint.

Belgrad: «The Dragonslayers» entspinnt sich über das Attentat von Sarajewo und berichtet von einem jungen Menschen, der heute in Serbien auf einer langen Kette von Gewalt blickt.

Reims: «The Shack» ist in Grunde eine Komödie, verfasst von einem politischen Autor, der Frankreich aus Protest gegen die migrantenfeindlichen Politik den Rücken kehrt. Mitten in die Proben fielen die Anschläge auf «Charly Hebdo» und den jüdischen Supermarkt.

Oslo: «We chew on the bones of time» ist eine absurde und humorvolle Suche nach dem richtigen Ort in der Geschichte. Als die Planung vor zwei Jahren begann, waren die Anschläge von Oslo und Utoya noch in aller Munde.

Stuttgart: «5 morgen» ist ein Science-Fiction. In einer Stadt gibt es einen Katastrophenalarm und bis letzten Moment ist nicht klar, um was für eine Katastrophe es sich handelt. «Vielleicht sind wir die Krise, wir die Katastrophe», sagte Intendant und Autor Armin Petras. «Der Terror sitzt in uns, in jeder Zelle von uns.»

Festival TERRORisms

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