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Fundstücke unterm virtuellen Hammer

Online-Versteigerung

Die aktuellen Wittener Fundgegenstände kann man ab Donnerstag, 18 Uhr, im Internet begutachten. Ab dem 28. Juni stehen sie dann erstmals zur Online-Versteigerung bereit. Susanne Tippel und Daniela Borsch vom Fundbüro sind schon gespannt auf das Ergebnis der Premiere.

WITTEN

von Von Susanne Linka

, 29.05.2012
Fundstücke unterm virtuellen Hammer

Susanne Tippel und Daniela Borsch waren gespannt auf das Ergebnis ihrer ersten Online-Auktion.

"Bei den Online-Versteigerungen von Fundgegenständen geht nach den Erfahrungen anderer Städte fast alles weg – und wir haben viel weniger Arbeit", sind Susanne Tippel und Daniela Borsch schon sehr gespannt auf die erste Wittener Online-Auktion. Bieten kann man ab dem 28. Juni, 18 Uhr. Dann werden die Leitungen für zehn Tage freigeschaltet. Die Versteigerung funktioniert nach dem Prinzip der Rückwärts-Auktion. „Es ist ein Startpreis vorgegeben. Wer den bietet, kann sofort zuschlagen. Oder er wartet ab, ob der Artikel noch billiger wird“, beschreibt Tippel, wie das funktioniert.

Wer Pech hat, dem wird das Schmuckstück seiner Begierde dann möglicherweise vor der Nase weggeschnappt. Im glücklichen Fall kann er es aber selbst später zum Schnäppchenpreis ergattern. Aufregende Fundstücke werden zum Start der Wittener Online-Auktion nicht dabei sein: 13 Fahrräder, zehn Handys, Schmuck und Kindersachen.Den Modeschmuck und die Kindersachen gibt es gleich beutelweise: „Sollte mal ein wertvolles Schmuckstück dabei sein, wird es auch einzeln versteigert“, erklärt Susanne Tippel. Denn die Agentur, mit der die Stadt bei der Versteigerung zusammenarbeitet, bietet ihr auch Schmuckschätzungen an. Bislang waren sie nicht üblich. Möglicherweise wurde nicht alles, was wertvoll war, auch erkannt.

„Für uns ist wichtig, dass die Stadt bei der Online-Versteigerung unterm Strich nichts zuzahlt“, sagt Daniela Borsch. Bei der letzten herkömmlichen Auktion für nicht abgeholte Fundgegenstände im Rathaus kamen 800 Euro zusammen. Tippel weist auf den dafür betriebenen Aufwand hin: „Das ist nichts, wenn man gegenrechnet, dass dabei fünf Kollegen aus der Stadtkasse und zwei aus der Bürgerberatung im Einsatz waren – die Vor- und Nacharbeiten mal außen vor gelassen.“ Ob künftig nur noch Online-Versteigerungen stattfinden, wird der Erfolg der ersten Auktion zeigen. „Da müssen wir uns aber gar nicht festlegen“, betont Tippel: „Eine Versteigerung vor Ort könnten wir jederzeit immer wieder einschieben.“