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Funkel: Schnell über die Außen

Spielsystem offen

BOCHUM. VfL-Trainer Friedhelm Funkel hat klare Vorstellungen, wie seine Mannschaft das DFB-Pokalspiel am Sonntag bei den Offenbacher Kickers erfolgreich gestalten kann. Mit schnellem und direktem Spiel über die Außenpositionen.

von Von Martin Jagusch

, 11.08.2010

Dies war bei der Trainingseinheit am Mittwoch der Schwerpunkt bei den Bochumern. Immer wieder mussten sich die Verteidiger und Mittelfeldspieler konstruktiv am Offensivspiel beteiligen. Mit einem Ballkontakt wurde zügig das Mittelfeld überbrückt und die Flanken segelten immer und immer wieder in den Strafraum.

Aber Bochums Cheftrainer hatte auch einiges zu bemängeln. "Fester, fester, ihr müsst den Ball härter spielen", forderte er von seinen Mannen immer größere Passhärte. Der Torabschluss sorgte bei ihm jedoch mitunter für Kopfschütteln. Als der dritte Ball innerhalb von fünf Minuten über den Fangzaun flog, quittierte Funkel dies mit einem "Männer, wo schießt ihr eigentlich den Ball hin." Apropos Ball. Anders als in den Bundesligen spielen die Offenbacher Kickers mit Uhlsport-Bällen. Fast schon selbstverständlich, dass auch die Bochumer in dieser Woche die Übungseinheiten mit dem Spielgerät der Pokalbegegnung absolvieren.

Insgesamt 24 Akteure standen auf dem Trainingsplatz. Neben Zlatko Dedic, der mit der slowenischen Nationalmannschaft am Mittwochabend gegen Australien antrat, fehlten lediglich Torwart Andreas Luthe (Bandscheibenvorfall) und Mirkan Aydin, der nach seiner Verletzung aus dem letzten Testspiel gegen die Slowenen aus Kranj weiterhin angeschlagen pausieren muss. Dedic wird am Freitag in Bochum zurückerwartet. Dafür befanden sich Kevin Vogt, Björn Kopplin und Andreas Johansson, die im Trainingslager in Velden zuletzt verletzungsbedingt kürzer treten mussten, im Mannschaftstraining und absolvierten die gesamte Einheit ohne erkennbare Probleme. Ob das Trio aber bereits auf dem Bieberer Berg wieder zum Bochumer Aufgebot gehören wird, ist derzeit noch offen. Noch nicht in die Karten blicken lässt sich Funkel dagegen bezüglich der taktischen Ausrichtung seiner Mannschaft. Der Bochumer Cheftrainer überlegt noch, ob er im 4-4-2- oder 4-2-3-1-System spielen lässt. In einem 4-2-3-1-System würde Giovanni Federico aus dem zentralen Mittel auf die rechte Außenbahn rücken.