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Fußball-WM hängt alles ab

Die Fußball-WM in Russland hat am zweiten Tag deutlich angezogen und bessere Quoten geholt als am ersten Tag. Am besten lief das Spiel zwischen Europameister Portugal und seinem Nachbarland Spanien.

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Berlin

, 16.06.2018
Fußball-WM hängt alles ab

Die Partie zwischen Portugal und Spanien hat ARD den Quotensieg beschert. Mann des Spiels war Cristiano Ronaldo. Foto: Li Ga/xinhua

Die Fußball-WM in Russland hat der ARD auch am Freitag den ersten Platz bei den Einschaltquoten gesichert. Das Spiel zwischen Portugal und Spanien (3:3) verfolgten ab 20 Uhr im Ersten 13,17 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil betrug 46,4 Prozent.

Das Spiel Marokko-Iran (0:1) ab 17 Uhr sahen im Schnitt 5,97 Millionen (39,4 Prozent) und das Spiel Ägypten-Uruguay (0:1) ab 14 Uhr durchschnittlich 4,40 Millionen (38,1 Prozent).

Die anderen Sender hatten zur besten Sendezeit das Nachsehen. Am besten schnitt noch das ZDF ab, bei dem die Krimiserie „Die Chefin“ ab 20.15 Uhr 3,43 Millionen (12,1 Prozent) vor den Bildschirm holte. Es handelte sich um eine Wiederholung: die Folge „Liebe“ aus dem Jahr 2015.

Bei RTL kam die Rankingshow „Die 100 schrägsten Erlebnisse mit der lieben Familie“ auf 1,57 Millionen Zuschauer (5,5 Prozent).

ProSieben erreichte mit dem Abenteuerklassiker „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ von 1984 immerhin 0,90 Millionen (3,3 Prozent). Sat.1 hatte mit der Show „111 höllische Hobbys“ 0,80 Millionen Zuschauer (2,8 Prozent).

Dahinter platzierten sich ZDFneo mit der Krimiserie „Lewis“ (0,73 Millionen/2,5 Prozent), Kabel eins mit der Serie „Navy CIS: L.A.“ (0,64 Millionen/2,3 Prozent) sowie RTL II mit dem US-Actionfilm „Ultraviolet“ aus dem Jahr 2005 (0,41 Millionen/1,4 Prozent).

Die Hauptausgabe der ARD-„Tagesschau“ wurde von insgesamt 15,77 Millionen gesehen (56,7 Prozent). In den meisten ausstrahlenden Kanälen wie den Dritten, Phoenix und 3sat lief sie um 20 Uhr und war normal lang. Im Ersten war ab 20.48 Uhr eine etwa achtminütige Ausgabe zu sehen, in der Pause des Portugal-Spanien-Spiels: 11,72 Millionen sahen zu, was 40,9 Prozent Marktanteil entsprach.