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Fußball aus dem Internet klappt nur zu Hause gut

Hannover (dpa/tmn) Wer keinen Fernseher in Reichweite hat, kann die Spiele der Fußball-Europameisterschaft auch im Netz verfolgen. Wirklich sinnvoll ist das aber nur vom heimischen Rechner aus. Smartphones und Tablet-Computer eignen sich kaum dafür.

Fußball aus dem Internet klappt nur zu Hause gut

Mit dem Smartphone können sich Fußball-Fans prima über die EM informieren - schwierig könnte es allerdings werden, sich die Spiele auf dem kleinen Bildschirm live anzusehen. Foto: Patrick Pleul

ARD und ZDF bieten alle Spiele der EM als Stream auf ihren Webseiten an. Die Übertragung funktioniert auch ohne Highspeed-Internetanschluss, wie Thorsten Neuhetzki vom Telekommunikationsportal «Teltarif.de» sagt: «DSL 2000 reicht dafür in der Regel aus.» Einen Zusammenbruch der Server müssen Fans auch bei Spielen der deutschen Mannschaft eher nicht befürchten, glaubt der Experte: «Bei der Weltmeisterschaft 2010 ist das nur bei einem Spiel passiert, das während der Arbeitszeit ausgetragen wurde.» Bei der EM in Polen und der Ukraine finden die Spiele erst ab 18 Uhr statt.

Auch Tablets und Smartphones können die Spiele theoretisch live und als Bewegtbild empfangen. Möglich ist das zum Beispiel über die Mediatheken- und Sportschau-Apps der öffentlich-rechtlichen Sender. Allerdings dürfte sich der Spaß beim Zuschauen in Grenzen halten, sagt Neuhetzki: «Auf einem kleinen Smartphone sehen Sie vermutlich nicht einmal den Ball, selbst mit einem guten Display.» Hinzu kommt das Problem der Datenübertragung: Eine stabile UMTS-Verbindung ist für Live-Bilder Pflicht, die gibt es aber nicht überall. Und selbst mit gutem Empfang geht die Übertragungsrate in die Knie, wenn mehrere Fans am selben Ort gleichzeitig darauf zugreifen.

Außerdem sollten Fußballgucker am Handy darauf achten, dass sie mit der Fernsehübertragung nicht ihren Volumentarif sprengen. Neuhetzki empfiehlt Live-TV daher, wenn überhaupt, nur Nutzern mit einer großen Flatrate. Eine gute Alternative zum Fernsehen unterwegs ist das Radio, am besten über einen eingebauten UKW-Empfänger. «Den haben aber nur wenige moderne Mobiltelefone», sagt der Experte. Es gibt aber zahlreiche Apps zum Empfang von Internetradio. Weil dabei deutlich kleinere Datenmengen als beim Fernsehen übertragen werden, ist diese Methode auch für Besitzer einer kleinen Flatrate sinnvoll.

Ganz ohne Ton und Bild kommen Liveticker aus. Smartphone-Besitzer können diesen entweder direkt über den mobilen Browser oder über verschiedene Apps abrufen. «Bei Apps ist der Vorteil oft, dass sie sich automatisch aktualisieren können», sagt Neuhetzki. Im Browser müssen Fans dagegen meistens selbst dafür sorgen, dass sie immer auf dem neuesten Stand sind.

Teltarif-Übersicht zu Fußball-Streaming

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