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Fußballgucken nicht erlaubt

25.06.2018
Fußballgucken nicht erlaubt

Busfahrer sind immer im Einsatz: Auch, wenn Deutschland am Mittwoch gegen Südkorea spielt. foto Jost © Foto: jost

Castrop-Rauxel. Die ersten beiden Spiele unserer Nationalelf haben am Wochenende stattgefunden. Das nächste Spiel ist Mittwoch um 16 Uhr. Um diese Uhrzeit ist die Schule für die meisten schon zu Ende. Doch viele Erwachsene müssen noch arbeiten und können das Spiel eigentlich nicht sehen. Manche Unternehmen sind aber ziemlich nett und lassen ihre Mitarbeiter entweder früher nach Hause gehen oder veranstalten ein gemeinsames Fußballgucken. Wie zum Beispiel die Malerei Hünnemeyer. Der Chef der Firma erlaubt den Mitarbeitern, die das Spiel sehen wollen, dass sie für die Zeit nach Hause gehen dürfen. Denn durch die Aufregung, meint er, könnten sie sich sowieso nicht auf die Arbeit konzentrieren.

In einem Autohaus in Habinghorst gucken die Mitarbeiter das Spiel zusammen. Während das Spiel läuft, gibt es bestimmt sowieso nicht so viele Kunden. Falls doch jemand kommt, wird er aber bedient.

Ärzte und Pfleger im Krankenhaus müssen sich auch während des Spiels um die Patienten kümmern – aber sie können in den Krankenzimmern bestimmt mal einen Blick auf deren Fernseher werfen. Und Busfahrer? Die müssen ebenfalls weiter fahren. Die Fahrpläne müssen ja eingehalten werden. Einige erfahren den Zwischenstand auf der Fahrt per Funk. Andere können sich vielleicht bei Fahrgästen informieren. Marie Vandenhirtz

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