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Fußgängerin als Opfer: 57-Jähriger legt Geständnis ab

Aus Wut auf die sogenannte Strahlenmafia hat ein Mann in Bielefeld nach eigener Aussage wahllos eine Fußgängerin überfahren. Vor Gericht legte der 57-jährige Angeklagte am Montag ein umfassendes Geständnis ab. Motiv für die Auto-Attacke: seit 20 Jahren werde er nachts von ihm unbekannten Menschen bestrahlt, sagte der Mann aus. Nach Jahrzehnten dieser Qual mit Schlaflosigkeit und Herzrasen hätten die Ärzte dann im Februar 2017 als Folge Darmkrebs festgestellt. „Man hat das Recht sich zu wehren“, sagte der Mindener.

Bielefeld

02.07.2018
Fußgängerin als Opfer: 57-Jähriger legt Geständnis ab

Ein Richterhammer auf einer Richterbank. Foto: Uli Deck/Archiv

Darin beschrieb er die Tat im Dezember 2017. Er erklärte, er habe zuvor eine Gruppe mit Kindern an einer Bushaltestelle verschont und auch zwei Jogger bewusst nicht angefahren. Für ihn sei klar gewesen, dass er nur einen Menschen einer bestimmten Altersgruppe töten wollte.

Mitleid habe er mit der Frau nicht gehabt, sagte der aus gesundheitlichen Gründen pensionierte Lehrer auf Nachfrage des Gerichts am zweiten Prozesstag. Angeklagt ist er wegen heimtückischen Mordes. Er soll im Dezember 2017 die 53-Jährige überfahren und getötet haben. Offen ist, ob der Angeklagte schuldfähig ist. Er war bereits mehrmals in psychiatrischer Behandlung.

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