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GDL rechnet mit stärkeren Folgen des Lokführerstreiks im Güterverkehr

DÜSSELDORF Die Lokführergewerkschaft GDL rechnet mit noch stärkeren Folgen des am Mittwoch begonnenen neuen Streiks im Güterverkehr der Bahn. Im Gegensatz zur Vorwoche rolle der Gütertransport aus Rotterdam ohne Einschränkungen auf Nordrhein- Westfalen zu, sagte der GDL-Landeschef Frank Schmidt in Düsseldorf.

Vor einer Woche sei das Frachtaufkommen durch ein Unwetter deutlich geschmälert gewesen. Schon jetzt drohten Güterbahnhöfe durch abgestellte Züge zu verstopfen.

Güterzüge abgestellt

Viele Güterzüge seien am Rande der Ost-West-Routen abgestellt worden, sagte ein Bahnsprecher. „So ist es auch vorgesehen.“ Da vor allem in Ostdeutschland mit einer großen Streikbereitschaft der Lokführer gerechnet werde, sollten die Züge dort nicht die Gleise blockieren. Neue Aufträge für den Gütertransport würden derzeit nicht angenommen.

Sowohl die Bahn als auch die Lokführergewerkschaft GDL rechneten aber erst für die Nacht zum Donnerstag mit deutlicheren Auswirkungen. Die GDL hatte am Mittwochmittag mit ihrem auf 62 Stunden angelegten Ausstand begonnen. Von Donnerstagmorgen 02.00 Uhr an will die Gewerkschaft auch den Personenverkehr für 48 Stunden bestreiken.

Mehr Umsatz für Autovermieter

Die Bahn informiert auf ihren Internetseiten über Notfahrpläne. 60 Prozent der Nahverkehr-Züge könnten am Donnerstag und Freitag voraussichtlich trotz des Streiks fahren, sagte der Bahnsprecher. Den Fernverkehr im Westen will die Bahn zu zwei Dritteln aufrechterhalten. Fahrgäste müssten sich aber darauf einstellen, dass Verbindungen ausfallen.

Der Bundesverband der Autovermieter Deutschlands erwartet durch den Streik zusätzlichen Umsatz. „Die Vermieter haben zusätzliche Fahrzeuge an Knotenpunkten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Stadtstationen zusammengezogen“, sagte Bundesgeschäftsführer Michael Brabec in Düsseldorf. Wie hoch die Nachfrage aber tatsächlich steige, könne im Vorfeld niemand sagen.

 

 

 

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