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GM-Chef äußert sich nicht zur Zukunft von Opel in Bochum

Sanierungsplan

Nichts Neues zum Bochumer Opel-Werk gibt es bislang von der mit Spannung erwarteten Aktionärsversammlung des US-Mutterkonzerns GM. GM-Chef Dan Akerson hatte am Dienstag vor der Versammlung eine Pressekonferenz einberufen.

BOCHUM

13.06.2012
GM-Chef äußert sich nicht zur Zukunft von Opel in Bochum

Zur Zukunft des Bochumer Werkes über das Jahr 2014 hinaus sagte Akerson jedoch nichts. GM will seine verlustreiche Tochter Opel mit einem harten Sparkurs profitabel machen. Dazu gehört ein Umbau der Produktion. Als besonders gefährdet gilt das Bochumer Werk. Mitte Mai hatte sich die Lage bei Opel in Bochum wieder extrem zugespitzt. GM hatte bestätigt, dass die Astra-Produktion künftig nur noch in England und Polen stattfinden soll. Um das Werk in Rüsselsheim auszulasten, gilt es als wahrscheinlich, dass die Produktion des Zafiras von Bochum nach Rüsselsheim verlegt wird.

Eine Entscheidung über das Bochumer Werk könnte jetzt bei der Opel-Aufsichtsratssitzung am 28. Juni fallen. Dann soll der endgültige Produktionsplan vorgestellt werden, hatte Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke angekündigt.

Während GM in Nordamerika einen Rekordgewinn einfährt, verbucht der Konzern in Europa einen Verlust von mehreren hundert Millionen Euro. Das Europageschäft besteht überwiegend aus Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall. Bis Ende 2014 sind die deutschen Standorte seit der jüngsten Sanierung vertraglich gesichert - im Gegenzug verzichteten die Mitarbeiter europaweit auf 265 Millionen Euro jährlich.