Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Gabriele Schlotjunker sammelt Korken für guten Zweck

Köln-Berliner-Straße

Im Alltagsleben hat Gabriele Schlotjunker mit rasanten Sportwagen zu tun. Mit ihrem Lebensgefährten Martin Drengenberg betreibt sie die Cobra-Werkstatt an der Köln-Berliner-Straße und kümmert sich hier um den Vertrieb.

APLERBECK

von Von Birgit Mader

, 11.08.2010
Gabriele Schlotjunker sammelt Korken für guten Zweck

Gabriele Schlotjunker sammelt Korken für ein Epilepsiezentrum. Und sie ist damit nicht alleine.

Zwar hat auch sie Anlässe, die Korken knallen zu lassen, doch die Menge an Korken, die sie regelmäßig sammelt, stammt auch von vielen ihrer Bekannten, Freunde sowie den Betreibern der Tanzschule, in der sie und ihr Mann seit Jahren Tango Argentino tanzen.

Warum sammelt jemand Korken? „Ich gebe sie über eine entsprechende Sammelstelle in unserem Wohnort Olfen nach Kehl-Kork an der Mosel weiter. Im dortigen Epilepsiezentrum werden sie weiterverarbeitet“, berichtet Gabriele Schlotjunker. Rund 80 Millionen Flaschenkorken werden bundesweit mittlerweile für die 1991 von der Diakonie Kork gestarteten Aktion gesammelt. Diese wollte und will mit ihrer Aktion ihre Arbeit mit Epilepsiekranken bekannter machen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen und sichern sowie einen Beitrag zum Thema Müllvermeidung und -verwertung leisten.

Auch in Dortmund ist das Korkensammeln für Kork „ein Selbstläufer“, wie es Kundenberater Klaus Heise von der Entsorgung Dortmund (EDG) bezeichnet. Seit rund 15 Jahren gibt es ein Netz von Sammelstellen sowie spezielle Korkensammelbehälter. „Etwa 200.000 Korken bekommen die Dortmunder pro Jahr zusammen“, weiß Heise. Naturkorken bestehen aus der Rinde der Korkeiche, deren Bestände durch Übernutzung bedroht sind. Durch die Wiederverwertung können die Bäume geschützt werden.

Gabriele Schlotjunker sammelt Korken vor allem aus sozialen Aspekten und ist auch für weitere Mit-Sammler dankbar. „Es ist schön, auf so unkomplizierte Weise helfen zu können. Bei der Beschäftigung mit dieser Aktion wird mir einfach auch immer wieder bewusst, wie gut es mir geht. Dafür bin ich dankbar“, sagt sie nachdenklich.