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Ganztagsgebäude im Jungferntal übergeben

RAHM Auch Architekten sind Künstler. Das neue Gebäude der Offenen Ganztagsschule (OGS) im Jungferntal, das Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer gestern offiziell übergab, ist ein Kunstwerk geworden.

von Von Holger Bergmann

, 22.08.2008

Es spiegelt das Miteinander der beiden Nutzer, der Grundschule Jungferntal und der Alfred-Adler-Förderschule, wider - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Das neue Gebäude hat zwei Flügel, für jede Schule einen. Und entlang der Mittellinie sind die beiden Flügel genau spiegelgleich.

"Dieser Neubau ist eine enorme Erleichterung", seufzte gestern vor der Übergabefeier Simone Schlepp, die Leiterin der Alfred-Adler-Schule. Seit drei Jahren behelfen sich die beiden Schulen mit regulären Klassen-Räumen und einem alten Pavillon, um die Übermittag-Betreuung zu gewährleisten.

Gemeinsames Konzept

Die beiden Schulen haben sich auf ein gemeinsames Nutzungskonzept geeinigt. "Die Schüler sollen das OGS-Gebäude als Rückzugsmöglichkeit und Entspannungsraum wahrnehmen", erklärt Monika Breidenbach-Resler, die Leiterin der Grundschule. Unterricht und Hausaufgaben sollen demnach in den alten Gebäuden bleiben.

Für das neue Gebäude bleiben genug Aufgaben. Jede Hälfte hat zwei Gruppenräume mit zahllosen Spielmöglichkeiten. Jeweils diagonal gegenüber liegen Ruhe- und Tobe-Räume. Gerade die Tobe-Räume glänzen mit einer hervorragenden Ausstattung.

Keksküche

Doch das Zentrum der OGS ist die Küche. Auf der Spiegelachse des Gebäudes treffen sich beide Einrichtungen in der Küche mit angrenzenden Speiseräumen. Neben der Küche liegt die "Keksküche". Dort können die Kinder selber zum Kochlöffel greifen.

Für jede Schule arbeiten in der OGS drei pädagogische Mitarbeiter und vier Honorarkräfte.

Von den 122 Förderschüler gehen 36 zur OGS. Von den 200 Grundschülern sind 72 bereits angemeldet . Es gibt eine Warteliste.

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