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Gardenkamp-Streit: Klagen und auf Pohlmann warten

EICHLINGHOFEN Sollte es den Anwohnern „Am Gardenkamp“ gelingen, den Ausbau ihrer Straße durch Klagen oder ähnliche juristische Schritte bis in den September 2009 hinauszuzögern, möchte CDU- / FDP-Oberbürgermeister-Kandidat Joachim Pohlmann die umstrittenen Pläne dann auf den Prüfstand stellen. Allerdings gibt es eine Hürde.

von Von Peter Bandermann

, 02.02.2009
Gardenkamp-Streit: Klagen und auf Pohlmann warten

Der Gardenkamp in Eichlinghofen: Die Anwohner sind gegen den Ausbau der idyllischen Landstraße.

Denn Dortmunds Wählerinnen und Wähler müssen den Juristen aus der Oberbürgermeister-Direktwahl am 7. Juni als Sieger hervorgehen lassen. In Amt und Würden wäre Pohlmann erst im September. Die acht Monate bis zum Amtsantritt Pohlmanns müssten die von dem Ausbau betroffenen Bürger mit juristischen Schritten überbrücken. Dazu hatte Pohlmann den Gardenkämpern am Sonntag auf dem Neujahrsempfang der CDU in Hombruch geraten. Gestern ergänzte Pohlmann: „Ob ich dann den Ausbau verhindern kann, kann ich nicht sagen, aber ich würde als Oberbürgermeister veranlassen, dass man da einen Schritt zurück geht und die Pläne überprüft.“ So seien, zum Beispiel, die Folgen des Ausbaus der B1 in diese neue Prüfung einzubeziehen. Sollte jedoch, wie jüngst von der Stadt angekündigt, der Gardenkamp-Ausbau im Mai oder Juni beginnen, walte „die normative Kraft des Faktischen“. Ein Ausbau sei dann nicht mehr zu verhindern. Pohlmann kritisierte in der Gardenkamp-Frage gestern auch Dortmunds Stadtdirektor Ullrich Sierau, der die Pläne mit einer „gewissen Arroganz“ verteidige.

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