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Gebauer: Rückkehr zu G9 nicht zu Lasten anderer Schulformen

Die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren soll nach Worten der Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) nicht zu Lasten anderer Schulformen gehen. Das Land werde „Partner der Kommunen“ sein und die Kosten etwa für zusätzliche Räume in Gymnasien übernehmen, sagte Gebauer am Donnerstag im Landtag.

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Düsseldorf

, 22.03.2018
Gebauer: Rückkehr zu G9 nicht zu Lasten anderer Schulformen

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: Marcel Kusch/Archiv

Die CDU/FDP-Regierung brachte ihren Gesetzentwurf zur Umstellung von G8 auf G9 in das Parlament ein. Das Gesetz solle möglichst noch vor der Sommerpause verabschiedet werden, sagte Gebauer. Gleichzeitig zum G9-Gesetz müsse ein Gesetz zum Kostenausgleich in Kraft treten. Die Kosten des Umstiegs auf G9 würden derzeit geschätzt.

Der SPD-Schulpolitiker Jochen Ott prognostizierte: „Mit einer Milliarde werden Sie nicht hinkommen.“ Er warnte davor, dass in den nächsten Jahren sämtliche Mittel in die Gymnasien flössen, um G9 umzusetzen.

Die Umstellung an öffentlichen Gymnasien startet laut Gesetz im Schuljahr 2019/20 mit den Klassen fünf und sechs. Der erste reguläre G9-Jahrgang kommt damit zum Schuljahr 2026/2027 in die 13. Klasse und macht 2027 Abitur. Schüler, die jetzt ein Gymnasium besuchen, machen noch das Abitur nach acht Jahren.