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Gedanken an Arbeit nicht zwanghaft verbieten

Mannheim. Nicht jeder kann nach erledigter Arbeit den sprichwörtlichen Hammer fallen lassen. Manches nimmt man mit nach Hause. Daheim über den Job zu grübeln, gilt aber als belastend. Warum das nicht immer zutreffen muss, erklärt eine Expertin.

Gedanken an Arbeit nicht zwanghaft verbieten

Wer daheim nicht aufhören kann, über den Job nachzudenken, sollte sich ein Hobby suchen. Das rät eine Expertin. Foto: Monique Wüstenhagen

Berufstätige müssen sich regelmäßig von der Arbeit erholen - nicht nur im Urlaub, auch im Alltag. Am besten gelingt das, wenn jemand gar nicht an die Arbeit denkt.

Dies sagt Sabine Sonnentag, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Mannheim, im Interview mit der „Personal Quarterly“ (Ausgabe 2/2018). Eine gute Voraussetzung für dieses Abschalten sind Aktivitäten, in denen man förmlich aufgeht - die also so intensiv sind, dass man dabei alles andere vergisst. Das kann Sport sein, ein Hobby, aber auch eine gemeinsame Unternehmung mit Freunden.

Zugleich sollten sich Berufstätige das Denken an die Arbeit nicht zwanghaft verbieten. Nicht jeder Gedanke ans Büro oder die Kollegen ist schädlich. Ungünstig sei aber vor allem negatives Grübeln.

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