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Wetter und Straßenverkehr

Gefährliche Glätte in Teilen Nordrhein-Westfalens

NRW/NIEDERSACHSEN Spiegelglatte Straßen durch Blitzeis - nur eine der unberechenbaren Gefahren im winterlichen Straßenverkehr. In Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hat der Wintereinbruch am Dienstag zu vielen Unfällen geführt. Wir geben einen Überblick über die Auswirkungen des Wetters in den nächsten Tagen.

Gefährliche Glätte in Teilen Nordrhein-Westfalens

Fahrzeuge fahren am 6.1. langsam über die Autobahn 2 bei Hämelerwald (Niedersachsen).

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor Glatteis im Nordosten von Nordrhein-Westfalen gewarnt. In Bielefeld sowie in den Kreisen Gütersloh, Herford, Lippe und Minden-Lübbecke könnte es am Mittwoch gefährlich glatt werden. Auch aus dem nördlichen Münsterland sei am Morgen Nieselregen gemeldet worden, der am Boden und auf Autos zu einer festen Eisschicht gefriere, sagte Malte Witt, DWD-Meteorologe in Essen.

Das Regengebiet ziehe langsam weiter nach Osten. Auf spiegelglatten Straßen waren bereits am Dienstag vor allem in Niedersachsen, aber auch in den nordöstlichen Teilen NRWs Autos ins Rutschen geraten, es gab Dutzende Unfälle. 

A2 über 50 Kilometer komplett vereist

Auf einer Länge von insgesamt 50 Kilometern war die Autobahn 2 in Niedersachsen bis in die Nacht zum Mittwoch komplett vereist. Trotzdem blieb es in den nachfolgenden Stunden weitgehend ruhig, wie ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen sagte. 

„Die Leute haben sich auf die Straßenverhältnisse eingestellt“, sagte Heiner van der Werp von der Polizeiinspektion Rotenburg. Auch auf dem Stau-Sorgenkind Autobahn 2 gab es keine Störungen, nachdem es in der Nacht noch spiegelglatt war. Die erlaubten Geschwindigkeiten wurden zum Teil auf 60 Kilometer beschränkt. „Wenn sich alle dran halten und es keinen neuen Schnee gibt, läuft es“, sagt Wolfgang Klages von der Polizei in Braunschweig. Im Raum Osnabrück und der Grafschaft Bentheim warnte die Polizei allerdings vor erneuter Eisglätte.  

Passendes Wetter zum Rodeln

"6 von 140 Liften laufen derzeit", sagt Susanne Schulten, Pressesprecherin der Wintersport-Arena Sauerland. Das klinge zwar nach nicht viel, aber eine dünne Schneeschicht liege auf manchen Hängen. "Für Familien mit Kindern reicht das, um etwa Rodeln zu gehen oder im Schnee zu spielen."

Aussicht auf das Wetter der nächsten Tage

Laut Andreas Friedrich, Pressesprecher vom DWD, soll es am Donnerstag im Ruhrgebiet und im Münsterland milder werden. "Tagsüber liegen die Temperaturen in ganz NRW über 0 Grad, daher ist Glatteis unwahrscheinlich." Auch Nebel und Schneefall seien daher nicht zu erwarten. Auch die Schneefallgrenze verschiebt sich in Richtung Norden. "Das Wetter beruhigt sich vorerst, größere Verkehrsbeeinträchtigungen sind daher nicht zu erwarten."

Zum Wochenende sollen die Temperaturen dann weiter steigen. "Teils 10 Grad erreicht der Thermometerstand am Wochenende in NRW", so Friedrich. "Diese Prognosen sind zwar noch sehr unsicher, aber in der zweiten Hälfte der nächsten Woche kann es wieder durch Polarluft deutlich kälter werden."

Mit Material von dpa

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