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Gefesselt im Bodensee: Zauberkünstler unter Wasser

Friedrichshafen. Ein Zauberkünstler hat sich in Friedrichshafen gefesselt in den Bodensee werfen lassen. Dabei kam es jedoch zu unerwarteten Problemen.

Gefesselt im Bodensee: Zauberkünstler unter Wasser

Mario Richter: Sprung ins kalte Nass. Foto: Felix Kästle

Jetzt bloß die Luft anhalten: Ein Zauberkünstler hat sich in Friedrichshafen gefesselt in den Bodensee werfen lassen. „Letztlich hat mich dort etwas erwartet, was ich nicht vorhergesehen habe“, sagte der 35-Jährige nach der Aktion am Sonntag. „Ein sehr, sehr schlammiger Untergrund.“

Es habe daher länger als geplant gedauert, sich zu befreien. „Meine Luft hat gerade noch so gereicht.“ Nach etwa einer Minute hatte er es geschafft - und damit doppelt so lange wie geplant gebraucht.

Der Zauberkünstler wollte mit der Aktion Spenden für die Urmel Kinder-Krebshilfe aus dem benachbarten Tettnang sammeln. „Wir haben selbst Krebsfälle in der Familie - dadurch entstand die Idee, Aufmerksamkeit mit einer Aktion zu schaffen, die spektakulär ist.“ Richter arbeitet nach eigenen Angaben als Zauberer und Moderator und will mit Zaubershows weitere Spenden für krebskranke Kinder sammeln.

Gefesselt war er unter Wasser nach eigenen Angaben an Armen, Händen und Füßen. Auch einen 21 Kilogramm schweren Bleigurt habe er getragen. Das Gewicht der Ketten, mit denen er gefesselt war, sei noch hinzugekommen.

Die Herausforderungen unter Wasser waren - neben der Tatsache, dass er die Luft anhalten musste - vor allem die Kälte im Bodensee sowie eine schlechte Sicht. Mit Zauberei habe das Entfesseln nämlich nichts zu tun: „Entfesselungskünstler arbeiten nicht mit Tricks“, betonte er. Ein knappes Jahr lang habe er im Bodensee und in einer nahegelegenen Therme trainiert, sagte Richter.

Unterstützt wurde der Zauberkünstler von Sicherheitstauchern einer Tauchschule. Außerdem hatte er nach eigenen Angaben die Stadt Friedrichshafen, die Wasserschutzpolizei sowie das Landratsamt im Vorfeld von der Aktion informiert.

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