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Gegen die Hammer-Gegner

QUERENBURG - Der achtfache Deutsche Wasserball-Meister der Frauen, SV Blau-Weiß Bochum, ist vom 20. bis 22. Dezember Ausrichter der zweiten Spielrunde im EWC-Cup.

von Von Wilfried Backs

, 18.12.2007
Gegen die Hammer-Gegner

Hochklassiger Wasserball wird ab Donnerstag in Bochum gezeigt.

Insgesamt sind noch 16 Mannschaften im Rennen, die um die Trophäe des europäischen Verbandes LEN spielen. Im Querenburger Unibad geht die Gruppe E mit folgenden Teams ins Wasser: Titelverteidiger W.P.C. Florenz und Orizzonte Catania, Rekordsieger im europäischen Landesmeister-Wettbewerb (beide aus Italien), sowie der amtierende holländische Meister Polar Bears Ede.

"Das sind zwar Hammergegner, doch meine Mannschaft ist in der Lage, auch diese Aufgabe zu lösen", setzt Trainerin Ute Kopp-Kunz auf die Qualitäten ihres Teams, die in mannschaftlicher Geschlossenheit, Kampfgeist und Moral liegen. "Wenn die Einstellung stimmt, sind wir in der Lage, für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Zudem sollte ein Team, das mit sechs Nationalspielerinnen besetzt ist, genügend Selbstvertrauen haben", so Ute Kopp-Kunz, die mit ihrer Mannschaft den Anspruch erhebt, unter die letzten Acht zu kommen. Dabei kann sie sich der Unterstützung der zahlreichen Fans des Bundesliga-Spitzenreiters im heimischen Unibad sicher sein.

Italien schickt Profi-Teams

Die werden die Frauen um Spielführerin Ariane Rump auch gut gebrauchen können, denn beide italienischen Mannschaften sind Profi-Teams, die sich ausschließlich mit Wasserball beschäftigen. So gehen für Titelverteidiger Florenz u.a. die Ungarn-Profis Dravucz und Stieber auf Torejagd. Bei Orizzonte Catania haben Spielmacherin Campbell aus Kanada und die WM-Torschützenkönigin Gil aus Spanien angeheuert. "Das ist eine echte Herausforderung für meine Spielerinnen. Wir haben uns am vergangenen Montag bei den Männern des Zweitligisten Wasserfreunde Wuppertal einem Test unterzogen. Im Angriff und im Spiel nach vorne haben wir sehr gut gearbeitet. Jetzt müssen wir auf die Europacup-Begegnungen umschalten. Hier werden wir auch in Bezug auf körperbetontes Spiel und Härte anders gefordert, als in der Bundesliga", sagt Ute Kopp-Kunz, die sich mit ihrem Team am Donnnerstag (20.) zum Auftakt um 18 Uhr mit den Holländerinnen von Polar Bears Ede auseinandersetzen muss.

"Hier ist es wichtig, dass wir gegen die körperbetont spielenden Holländerinnen, die sich u.a. mit der Brandenburger Torfrau Ilse van Meiden verstärkt haben, gut ins Spiel kommen", wünscht sich Ute Kopp-Kunz einen Sahnetag zum Auftakt. Mette Sörensen wird Mittwoch aus Kopenhagen anreisen und die ersten Trainingseinheiten absolvieren. Torhüterin Hanna Hanholz ist nach ihrer Knieoperation wieder fit.