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A 43

Geisterfahrer-Unfall: Die drei Toten werden obduziert

BOCHUM Nach dem Geisterfahrer-Zusammenstoß auf der Autobahn 43 sollen die drei Toten am Dienstag obduziert werden. Das teilte ein Sprecher der Polizei Bochum am Montag mit. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln unterdessen wegen Mordes.

Geisterfahrer-Unfall: Die drei Toten werden obduziert

Den Feuerwehrleuten und Polizisten bot sich auf der A43 ein furchtbares Bild.

Ein 36-jähriger Fahrer aus Bochum hatte am Sonntagabend die A43 in Richtung Wuppertal bei Witten in der falschen Richtung befahren und war zunächst leicht mit einem anderen Auto und dann frontal mit einem dritten Wagen zusammengestoßen. Der Falschfahrer sowie der Fahrer des dritten Autos und dessen Beifahrerin kamen ums Leben.

Suizid-Absicht nicht ausgeschlossen 

Auch am zweiten Tag nach dem Unfall schlossen die Ermittler eine Suizid-Absicht des 36-Jährigen Falschfahrers nicht aus, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Es gebe Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung. Weitere Zeugen-Aussagen hätten erhärtet, dass der Bochumer zunächst korrekt in Fahrtrichtung Wuppertal unterwegs war, dann aber in einer Baustelle bremste und wendete. 

Dieses Wendemanöver deute auf eine bewusste Tat hin, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Ferner habe der Mann bei seiner Geisterfahrt das Fernlicht angeschaltet gehabt. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen Mordes. 

 

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